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Hannover Scorpions Scorpions-Kater nach der Baby-Party
Sportbuzzer Hannover Scorpions Scorpions-Kater nach der Baby-Party
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21:00 19.09.2010
Kassierte fünf Treffer: Scorpions-Torwart Travis Scott Quelle: Ulrich zur Nieden
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VON SIMON LANGE

HANNOVER. Diese Baby-Party ging in die Hose. Während sich die Spieler unten auf dem Eis gegen Hamburg abrackerten, feierten die Ehefrauen und Freundinnen mit ihren Kindern in der Scorpions-Loge. Sekt und Prosecco für die Damen, Saft, Krapfen und Torte für die Kids. Anlass war der dreifache Scorpions-Nachwuchs in diesem Jahr. Lisa Kathan (vier Monate), Julius Hlinka (sechs Monate) und Tristan Dzieduszycki (drei Monate) sind die neuen Mini-Stars der Scorpions.

Mit familiärer Unterstützung gaben sich die Väter redlich Mühe gegen die Freezers. Doch individuelle Fehler am Fließband machten gestern die Eis- und Baby-Party vor wieder nur 3738 Zuschauern in der TUI-Arena zunichte.

Die 3:5-Pleite besiegelte nach dem 2:7 am Freitag in Ingolstadt das Null-Punkte-Wochenende. „Weil wir zu viele Gegentore bekommen haben“, erklärte Coach Toni Krinner.

Tore, die in der Anzahl gegen eigentlich harmlose Hamburger nie hätten fallen dürfen. Im ersten Drittel wars noch gut gegangen. Krinner ließ die komplette zweite Reihe das Spiel beginnen („Aus Aberglaube, das mache ich so nach Niederlagen“). Sein Team zunächst auf eine sichere Defensive bedacht.

Nach vorne ging nicht viel. Anders im zweiten Abschnitt. Als die Kinder gerade ihre Tortenstücke auf die Teller hievten, hielt Chris Herperger seine Kelle in einen Schuss von Aris Brimanis und fälschte den Puck unhaltbar ins Tor ab (21.) – 1:0.

Absolut haltbar war der erste Gegentreffer. Aber auf unerklärliche Weise tapste Travis Scott mit seinen Handschuhen vergeblich nach einem Kuller-Puck von Patrick Traverse. Zum Entsetzen der Fans trudelte die Scheibe in Zeitlupe ins Netz (29.). Hamburgs Abwehrmann Traverse markierte zwei Minuten später bei angezeigter Strafe für die Scorpions seinen zweiten Treffer. Das zweite Überzahltor für die bis dahin schlechteste Power-Play-Mannschaft der Liga.

Die Scorpions antworteten mit Baby-Power-Toren von Klaus Kathan und Matt Dzieduszycki. Doch der Jubel war gerade verklungen, da stands schon 3:3. Im dritten Drittel schoss Brimanis den entscheidenden Bock, als er in Überzahl den Puck vertändelte. Traverse bedankte sich erneut (45.), Brett Engelhardt machte zehn Minuten später alles klar (3:5).

Krinner: „Hamburg hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt.“

Im letzten Drittel markierte Engelhardt mit seinen Saisontreffern vier und fünf die siegbringenden Treffer für die Hamburger, die sich eine Fleißnote verdienten. dpa

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