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Hannover Scorpions Schade! Scorpions verlieren nach Penaltyschießen
Sportbuzzer Hannover Scorpions Schade! Scorpions verlieren nach Penaltyschießen
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11:53 10.02.2010
SIE STANDEN IMMER WIEDER AUF:  David Wolf verlor mit seinen Scorpions gegen die Eisbären Berlin erst nach Penaltyschießen. Quelle: zur Nieden

VON SIMON LANGE

HANNOVER. „Wann schießt er denn?“, schrie ekstatisch ein Scorpions-Fan, als Thomas Dolak durchs Berliner Drittel kurvte und den Schuss eine gefühlte Ewigkeit hinauszögerte. Im letzten Moment zog Hannovers Stürmer trocken ab. Die Scheibe rutschte links unten ins Netz – 3:3! Die Fans waren aus dem Häuschen.

Was für ein Kampfgeist! Erst am Sonntag hatten die Scorpions gegen Köln ein 0:2 in ein 3:2 umgebogen. Am Dienstagabend lagen sie gegen Berlin schon 0:2 und 1:3 hinten – und kamen wieder zurück. Dabei hatten sie sich erst finden müssen. Im Spiel eins ohne die Olympia-Fahrer Tore Vikingstad und Andy Reiss und ohne den länger verletzten Chris Herperger wirbelte Trainer Hans Zach die Reihen ordentlich durch. Jeder durfte mal mit jedem ran. Den Kader füllten Sergej Janzen, Marvin Krüger und Peter Baumgartner auf. Auch Meister Berlin war ersatzgeschwächt angereist – drei Olympia-Spieler und drei Verletzte fehlten. Entsprechend fahrig war der Beginn.

Erst in der 25. Minute klingelte es, leider auf der falschen Seite. Das beste Po­werplay-Team der Liga nutzte die Unaufmerksamkeit der Scorpions-Verteidigung. Denis Pederson brauchte nur noch die Scheibe über Torwart Travis Sott zum 0:1 ins Netz zu lupfen. Acht Minuten später ließ Jens Baxmann Scott wieder keine Chance – 0:2.

Berlin stärker, schneller, aber die Scor­pions bissiger. Kurz vor Ende des zweiten Drittels traf David Wolf aus kurzer Distanz – nur noch 1:2. Und die Scorpions blieben dran und ließen sich auch vom 1:3 durch Jeff Friesen (44.) nicht beirren. Nur 30 Sekunden später schob Adam Mitchell den Puck ein. Dann kam Dolaks großer Auftritt, er rettete die Scorpions in die Verlängerung. Im Penaltyschießen war Berlins Torwart Kevin Nastiuk aber nicht zu überwinden. Auf der Gegenseite traf Pederson zum 4:3-Endstand.

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