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Das kostet Nerven: Len Soccio fiebert mit.

Das kostet Nerven: Len Soccio fiebert mit.
© Petrow

Eishockey

Magere Ausbeute für Hannover-Teams

Scorpions verlieren mit 1:3 gegen Leipzig. Indians ziehen in Erfurt mit 6:7 nach Penaltyschießen den Kürzeren.

Mellendorf. Eine Woche nach der Partie gegen den Tabellenführer Tilburg Trappers bestritten die Hannover Scorpions das nächste Spitzenspiel in der Eishockey-Oberliga. Und auch diesmal setzte es eine Niederlage. Die Scorpions verloren gegen die Ice Fighters Leipzig mit 1:3.

Vor 1201 Zuschauern in der Mellendorfer Hus-de-Groot-Eisarena brachte Sean Fischer die Gastgeber in der sechsten Minute mit 1:0 in Führung. Diese Führung hatte bis zur Mitte der Spielzeit Bestand, ehe Damian Martin (31.) in Überzahl der Ausgleich gelang – Patrick Schmid saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank. Und es kam noch schlimmer für die Scorpions: Florian Eichelkraut (50.) erzielte das 2:1 für die Leipziger, Dominik Patocka (58.) ließ das Tor zum 1:3-Endstand folgen.

Die Hannover Indians erlebten bei den Black Dragons ein katastrophales Anfangsdrittel. Die Mannschaft von Trainer Lenny Soccio lag da bereits mit 0:3 zurück – am Ende gab’s eine 6:7-Niederlage nach Penaltyschießen. Zunächst schoss Carsten Gosdeck zwei Tore. Der Indians-Stürmer der Vorsaison traf zum 1:0 (9.) und 3:0 (15.). Zwischendurch netzte Reto-Leonhard Schüpping ein (10.).

Im Mittelabschnitt begannen die Gäste, bei denen Patrick Golombek im Tor stand, mit der Aufholjagd. Branislav Pohanka erzielte drei Tore (28., 33., 40.). Robin Sochan unterbrach dessen Lauf mit dem 4:2 (33.). In der 48. Minute gelang Robby Hein das 4:4, Igor Bacek (51.) brachte die Gäste sogar mit 5:4 nach vorn. Und es ging vogelwild weiter: Michael Vazan (52.) glich aus, Hein (55.) traf zum 5:6 – und Gosdeck zum 6:6 nur 44 Sekunden später. Im Penaltyschießen war Sochan zum 7:6 erfolgreich.

Von Stephan Hartung


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