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Hannover Scorpions Joe West holt sich Verstärkung
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11:00 15.12.2009
Abflug: Hannovers DJ Jelitto bei der 1:5-Heimpleite der Indians am Sonntag gegen Crimmitschau. Quelle: zur Nieden
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VON MICHAEL LANGE UND PHILIPP SCHAPER

HANNOVER. Echten Trost hatte Joe West für die bedrückte Indians-Gemeinde nicht parat. Immerhin: „Ich habe einen sehr guten Kanadier an der Angel“, verriet der Trainer des Eishockey-Zweitligisten EC Hannover Indians am Sonntag im VIP-Zelt nach der schlimmen 1:5-Heimabfuhr gegen den Drittletzten Crimmitschau.

Ob es sich dabei, wie Gerüchte besagen, um Vorjahres-Strafbankkönig Adam Dewan handelt, ließ West offen. Klar ist aber, dass beim Klassenneuling erneut dringender Handlungsbedarf besteht. Und das nicht nur, weil vergangene Woche die beiden Kontingent-Stürmer Preston Mizzi und Josh Olson wegen mangelnder Leistungen ausgemustert wurden.

Wests Problem: Er ist immer noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Seine überraschende Rückkehr Anfang Oktober beflügelte die Mannschaft anfangs scheinbar, die verheerende Bilanz von Wests Nachfolger und -Vorgänger Craig Streu (vier Punkte aus acht Spielen) schien das Team unter dem neuen, alten Coach rasch ausbügeln zu können. 18 Spiele später deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Indians um die Abstiegsrunde der letzten vier nicht herumkommen werden. 19 Punkte sammelten sie unter West ein, magere 1,1 Zähler pro Spiel im Schnitt. Von Platz zehn, dem ersten Pre-Play-off-Rang, trennen die Indians bereits zwölf Punkte.

Dabei ließ Geschäftsführer Dirk Wroblewski nichts unversucht, um die taumelnde Mannschaft in die richtige Spur zu bringen. Schon vor Mizzis und Olsons Abschied gab es diverse Personalrochaden: der Trainerwechsel, der Austausch der Torhüter (Thomas Ower und Youri Ziffzer für den ausgebooteten Marek Mastic), der Rauswurf von Stürmer Dan Del Monte.

Positive Folgen all dieser Maßnahmen sind bislang nicht auszumachen, gegen Crimmitschau waren die Probleme erneut sichtbar: Die Verteidigung brachte keinen Spielaufbau zustande, der Angriff versagte mal wieder selbst im Überzahlspiel – nur die unermüdlichen Kyle Doyle und Jamie Chamberlain wirkten zweitligareif. Konsequenz: Die Indians haben die zweitmeisten Tore der Liga kassiert (98), dafür aber die wenigsten erzielt (60).

Ob zwei neue Kontingentspieler, die eventuell bereits Mittwoch vorgestellt werden sollen, die Lage von Grund auf ändern können, ist zweifelhaft. Nach 26 Spielen, also zur Vorrunden-Halbzeit, scheint klar zu sein: Dieser Indians-Kader ist allenfalls eingeschränkt zweitligareif. Und diesmal darf schon der Klassenerhalt gefeiert werden.

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