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Durcheinander: Die Indians versuchen vor ihrem Tor für Ordnung zu sorgen. Doch die Saale Bulls aus Halle stochern sich durch.

Durcheinander: Die Indians versuchen vor ihrem Tor für Ordnung zu sorgen. Doch die Saale Bulls aus Halle stochern sich durch.
© Maike Lobback

Eishockey-Oberliga

Indians bitter, Scorpions locker

Ein ganz entspanntes Schützenfest bei den einen, lange Gesichter bei den anderen – für Hannovers Eishockey-Oberligisten lief’s am Freitagabend grundverschieden bei ihren Heimaufgaben. Die Indians verloren es hintenraus beim 1:3 gegen die Saale Bulls aus Halle. Bei den Hannover Scorpions war schon nach einem Drittel alles klar – 5:1 gegen Preussen Berlin.

Hannover. Vor allem für Scorpion Patrick Schmid war’s ein besonderer Abend, und das nicht nur wegen seines Assists (Treffer von Dennis Schütt, 6. Minute) und drei Toren hintereinander (8., 11., 16.) im ersten Drittel. Denn zum ersten Mal schaute Papa Schmid bei einem Spiel in Mellendorf zu. Der Sohn überragte. „Ich habe ihm direkt eine VIP-Dauerkarte angeboten“, flachste Scorpions-Sportchef Erik Haselbacher. Schon nach dem ersten Viertel war alles entschieden, die Scorpions führten nach 16 Minuten mit 4:0. „Berlin war im ersten Drittel katastrophal schlecht“, fand Haselbacher. „Danach haben wir das Ergebnis verwaltet.“ Berlin wurde zwar besser, traf im ersten Drittel noch zum Anschluss durch Brian Gibbons (19.), viel mehr Durchschlagskraft entwickelten sie aber nicht. Für die Scorpions traf Thomas Pape (56.) spät zum Endstand.

Souveränes Spiel bei den Scorpions, ärgerliche Pleite bei den Indians! Denn die Gäste aus Halle trafen nach zehn Minuten durch Jan Niklas Pietsch zur Führung – und stellten sich dann hinten rein. Die Indianer rannten an, doch wirklich Chancen gab’s trotzdem nicht. Erst in der 56. Minute klappte es, Andreas Morczinietz traf zum Ausgleich. Doch gerade einmal drei Minuten später konterten die disziplinierten Bulls das Team vom Pferdeturm erneut aus. Tim May traf. Die Indianer versuchten es mit einem weiteren Feldspieler, doch da ging nichts mehr. Halles Nathan Robinson vollendete stattdessen elf Sekunden vor dem Abpfiff noch einmal ins leere Tor.

Die Indians spielen am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenzweiten Tilburg Trappers, die Scorpions müssen ab 19 Uhr bei den Zehntplatzierten Rostock Piranhas ran.

Von Jonas Szemkus


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