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Hannover Scorpions Indians-Krimi mit Happy End
Sportbuzzer Hannover Scorpions Indians-Krimi mit Happy End
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23:45 29.01.2010
DIE INDIANS MACHEN PARTY: Jamie Chamberlain (rechts) springt dem 7:6-Torschütze Kyle Doyle in die Arme. Quelle: Petrow
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VON PHILIPP SCHAPER UND CHRISTIAN BOHNENKAMP

HANNOVER. Ein echter Indianer zeichnet sich durch Stolz und Zusammenhalt aus, und er kämpft bis zur letzten Minute – so hatten sich die Hannover Indians nach den Rücktrittsdrohungen ihres Trainers ihren Vorzeige-Indianer in der Theorie zusammengebastelt. Am Freitag zeigte die Mannschaft gegen die Heilbronner Falken ihr Indianertum in der Praxis. 8:6 – welch eine Nervenschlacht.

Den größten Jubel bekam allerdings kein Torschütze, sondern Keeper Thomas Ower. Nach der Ehrenrunde verkündete Hallensprecher Toddy Barton, dass Ower als erster Spieler einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben habe. Da waren die Fans komplett aus dem Häuschen.

Doch auch die vorangegangenen 60 Minuten ließen sie jubeln. Die Indians gaben Vollgas ohne Ende, Balsam für geschundene Fan-Seelen. Viel Rücksicht auf ihren Anhang nahm die Mannschaft dabei allerdings nicht. Zwischenzeitlich verfiel sie mehrfach in alten Trott zurück, das brachte angriffslustige Falken wieder ins Spiel.

Zweimal verzockten die Indians eine Zwei-Tore-Führung. Doch als das Spiel im letzten Abschnitt zugunsten der Gäste gekippt schien, waren sie wieder da. Für schwache Nerven war das nichts. Doch sie entschädigten ihre Fans reichlich.

Einer, der seinen Teil zur Entschädigung beifügte, war Zugang Petr Mares – ein guter Fang. Der Neue aus Herne war mit drei Vorlagen da, als er gebraucht wurde. Das erste Spiel schien ihm auch ordentlich Spaß ge-macht zu haben. Er war als erster draußen zur Ehrenrunde.

„Die Spieler haben heute endlich alles getan, um zu gewinnen“, lobte Indians-Trainer Joe West die Seinen.

Allerdings trübte der Aussetzer einiger Unverbesserlicher auf der Tribüne die gute Stimmung. Im ersten Drittel schwenkten Chaoten einen Banner mit einem Fadenkreuz und der Aufschrift „Scheiß Heilbronn“.

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