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Hannover Scorpions Hannover Scorpions bestrafen sich selbst
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23:03 05.02.2010
SCORPIONS-CHEF: Für Hans Zach war der Wechselfehler, der kurz darauf zum 4:3 für Augsburg führte, „der entscheidende Fehler“. Quelle: zur Nieden
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AUGSBURG. Da hätten sie vielleicht nochmal genauer nachzählen sollen. Ausgerechnet eine unnötige Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis hat die Hannover Scorpions möglicherweise einen Sieg bei den Augsburger Panthern gekostet. In Überzahl traf Rhett Gordon mit einem satten Schlagschuss zum vorentscheidenden 4:3 für die Gastgeber (42. Minute).

Am Ende verloren die Scorpions mit 3:5 – verdient, weil die Panther vor allem im letzten Drittel mehr Biss gezeigt und mit scharfen Krallen den Vorsprung verteidigt hatten.

Eine Niederlage, die den Scorpions doppelt wehtut, weil Frankfurt mit 5:3 in Hamburg siegte und Hannover von Platz sechs verdrängte, der die direkte Qualifikation für die Play-offs bedeutet.

Dabei war es zunächst gut gelaufen für die Gäste. Thomas Dolak ließ zwei Augsburger alt aussehen, zog vor das Tor, machte eine 180-Grad-Drehung und netzte mit der Rückhand ein (17. Minute). Doch Augsburg gab nie auf. Zwei weitere Male legten die Scorpions vor – durch Tore Viking­stad und Sascha Goc. Doch beide Male glich Augsburg kurz darauf aus. Besonders bitter für Hannover: Beim 3:3 (42. Minute) verlor man nicht nur die Führung, sondern auch Chris Herperger, der einen knallharten Schuss der Gastgeber gegen den Fuß bekam und für den Rest der Partie ausfiel.

Für Scorpions-Coach Hans Zach war der Wechselfehler, der kurz darauf zum 4:3 für Augsburg führte, „der entscheidende Fehler“. Zach versuchte in den letzten Minuten noch einmal alles und nahm Torwart Levente Szuper, der diesmal anstelle von Travis Scott spielte, zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch es reichte nicht. Augsburgs Nationaltorwart DennisEndraß hielt seinen Kasten sauber – und Brett Engelhardt erlöste sein Team mit seinem Schuss ins leere Tor der Hannover Scor­pions.            

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