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Hannover Scorpions Goc sei Dank – er trifft zum 4:3
Sportbuzzer Hannover Scorpions Goc sei Dank – er trifft zum 4:3
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10:07 16.01.2010
SCHLUSSJUBEL: 4:3-Siegtorschütze Sascha Goc (vorne) lässt sich von Klaus Kathan (links) und Tore Vikingstad beglückwünschen. Quelle: zur Nieden
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VON SIMON LANGE

HANNOVER. Da hatte sich der norwegische Nationaltrainer wohl in der Adresse geirrt. Statt um 19.30 Uhr zur TUI-Arena zu kommen, um sich von der Olympia-Form des Scorpions-Stürmers Tore Vikingstad gegen Augsburg zu überzeugen, fuhr Roy Johansen versehentlich an den Pferdeturm, wo die Indians gegen Kaufbeuren ran mussten. Dort fand er natürlich nicht die Karten, die Vikingstad für seinen Chef geordert und hinterlegt hatte.

Zu Johansens Beruhigung: Großartig etwas verpasst hat er im ersten Drittel der Scorpions-Partie gegen Augsburg nicht. Der mit einem neuen Vertrag in der Tasche ausgestattete Tore Vikingstad spielte solide, aber unauffällig.

Für Tore sorgten seine Teamkollegen. Zum Beispiel Matt Dzieduszycki. Der Kanadier belohnte sich nach zweieinhalb Wochen Verletzungspause (Nackenprobleme) mit seinem Comeback-Treffer in Überzahl zum 1:1 (26.).

Oder zwei Scorpions-Verteidiger, die sich am Freitag mit ihren Offensivqualitäten für eine Vertragsverlängerung empfehlen konnten: Rainer Köttstorfer stand in der 33. Minute nach Vorarbeit von Thomas Dolak genau richtig und brauchte den Puck nur noch reinzuschieben. Ausgleich zum 2:2.

Drei Minuten später legte Defensiv-Kollege Patrick Köppchen all seine Kraft in den Schuss aus der Halbdistanz. Rumms! Der saß. 3:2 für die Scorpions. Köppchens zweiter Saisontreffer. Das Spiel war gedreht. Aber die Scorpions verloren erst Ben Cottreau. Der Stürmer musste nach einem Schlag mit vier Stichen überm Auge genäht werden.

Dann konnte Hannover nicht von der drittelübergreifenden, fünfminütigen Überzahlsituation (Panther Chris Heid musste vom Eis) profitieren. Im Gegenteil. Brett Engelhardt, der schon für die erste Führung der Gäste gesorgt hatte, glich in der 42. Minute überraschend aus.

Jetzt war es nur noch ein Nervenspiel. Eineinhalb Minuten vor Ende, als alles auf eine Verlängerung hinauslief, hatte der Augsburger Murphy seine Nerven nicht im Griff – Zweiminutenstrafe. Die Scorpions bedankten sich für diese Chance. Sascha Goc durchbrach 40 Sekunden vor Ende die Spannung mit einem Knaller von der Blauen Linie. „Wir haben uns sehr schwer getan zu gewinnen“, meinte Scorpions-Trainer Hans Zach.

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