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Hannover Scorpions 3:4 – Hannover Scorpions vom Glück verlassen
Sportbuzzer Hannover Scorpions 3:4 – Hannover Scorpions vom Glück verlassen
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22:57 02.03.2010
Das wars: Frankfurts Michel Periard (links) verwandelte den entscheidenden Penalty gegen Scorpions Goalie Travis Scott. Quelle: zur Nieden
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Die zwei Wochen in Kanada haben ihm sichtlich gut getan. Vorm Spiel gabs für Hannovers einzigen Olympiafahrer Tore Vikingstad eine Fotocollage seiner vier Vancouver-Tore. Und im Spiel zeigte der Norweger, warum er der beste Vorbereiter der Liga ist. An allen drei Treffern war Vikingstad beteiligt: Die ersten beiden direkt aufgelegt, das dritte eingeleitet. Er rettete so den Scorpions immerhin einen Zähler.

Dabei sah es zwei Drittel nach einer glatten Niederlage gegen Frankfurt aus. Weil Hannover kaum was gelang. Frankfurts DEL-Top-Scorer Jeff Ullmer sorgte für das 0:1 (7.). Kurz danach der nächste Rückschlag: Niki Goc musste verletzt vom Eis, kam im Mitteldrittel zurück. Frankfurt war das egal – die Lions trafen zum 2:0 (13.). Den Schuss von Michel Periard verdeckte Rainer Köttstorfer – unhaltbar für Travis Scott. Doch auf Vikingstad war Verlass: Pass auf Aris Brimanis – 1:2 (18.).

Für die 3754 Fans war Schiri Steffen Klau der Hauptschuldige an der Niederlage. Neben einigen fragwürdigen Pfiffen gabs auch schmerzhafte Entscheidungen gegen die Scorpions: Martin Hlinka (24.) rasselte mit einem Frankfurter zusammen, verlor zwei Zähne, Blut tropfte aufs Eis. Doch statt einer Strafzeit für die Lions musste Hlinka in die Kabine – zur Behandlung.

Danach hatten beide Team gute Chancen. Für die Scorpions hielt Scott alles – jedenfalls fast alles, denn nach einem Alleingang von Christoph Gawlik entschied Schiri Klau auf Penalty. Und den versenkt Ullmer (36.) souverän. Pech für Hannover: Mit Ben Cottreau musste im zwei Drittel der dritte Scorpions vom Eis – Nackenverletzung.

Was folgte, waren starke letzte 20 Minuten der Scorpions mit Vikingstad in der Hauptrolle. Pass zu Thomas Dolak (46.) – 2:3. Danach traf der Norweger den Pfosten (48.). Und noch besser: Sechs Minuten vor Schluss legten Vikingstad und Dolak das 3:3 für Sascha Goc auf. „Wir waren im letzten Drittel das klar bessere Team“, befand Scorpions-Coach Hans Zach. Nützte aber nichts: Nach torloser Verlängerung versenkte Periard den entscheidenden Penalty, die Scorpions rutschten damit auf Pre-Play-off-Platz sieben ab.

(Tim Burchardt)

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