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Branislav Pohanka (r.) wird vom Hamburger Marvin Walz attackiert.

Branislav Pohanka (r.) wird vom Hamburger Marvin Walz attackiert.
© Foto: Petrow

Eishockey-Oberliga

Viel Mühe zum Jahresende

Indians und Scorpions beenden die Vorrunde der Eishockey-Oberliga mit Siegen. Jetzt folgt die Meisterrunde.

Hannover. Die letzten Zweifel am guten Jahresabschluss wurden weggewischt: Die Hannover Indians erreichten die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga. Doch mit einem Feuerwerk haben sie 2017 nicht beendet, der 5:2 (1:1, 2:1, 2:0)-Heimsieg gegen die Crocodiles Hamburg am Donnerstag hatte lange Zeit den Effekt eines kleineren Knallfrosches.

Eigentlich war alles angerichtet für einen krachenden Jahresausklang: Letztes Spiel der Indians vor Silvester, 4085 Zuschauer im Eisstadion am Pferdeturm und dazu ein dezimierter Gegner. Dennoch geriet das Spiel für den ECH zur Zitterpartie, denn eine Niederlage hätte hinsichtlich der Meisterrunden-Qualifikation zum gefährlichen Blindgänger werden können.

Die von Personalsorgen geplagten Hamburger, bei denen zwölf Feldspieler im Kader standen inklusive Tim Marek als einzigem Verteidiger, gingen sogar durch Tobias Bruns (6. Minut) in Führung. Nur 90 Sekunden später gab es eine doppelte Salve: Branislav Pohanka glich zum 1:1 aus, danach flogen von den Tribünen die Teddybären aufs Eis. Es war Zeit für den traditionellen Teddy Toss (Teddywurf). Die Stofftiere kommen Peter Maffays Tabaluga Stiftung zugute.

Spätestens jetzt schien die Partie in die erwartete Richtung zu laufen. Doch Josh Mitchell (15.) und Daniel Reichert (25.) sorgten für kurze Schockmomente, hatten sie doch die abermalige Gäste-Führung auf dem Schläger. Igor Bacek (28.) traf schließlich zum 2:1, ehe Anton Zimmer (33.) zum 2:2 ausglich. Doch Tobias Schwab (39.), Robby Hein (52.) und Mark Ledlin (53.) erzielten gegen die nun müden Hamburger den 5:2-Endstand. Nach dem Spiel gab es dann aber doch eine vorgezogene Silvesterparty: mit Sirtaki-Musik während der Ehrenrunde.

Tore: 0:1 (5:10) Bruns, 1:1 (6:40) Pohanka, 2:1 (27:21) Bacek, 2:2 (32:56) Zimmer, 3:2 (38:30) Schwab, 4:2 (51:31) Hein, 5:2 (52:17) Ledlin.

Zwei Tage nach dem Derbysieg gegen die Indians taten sich die Hannover Scorpions bei den Black Dragons Erfurt schwer und brauchten einen Kraftakt zum 5:3 (0:2, 1:0, 4:1)-Sieg. Robin Sochan (7.) und Felix Schümann (13.) trafen zum 2:0. Christoph Koziol (25.) sowie Sean Fischer (53.) und Michael Budd (55.) gaben der Begegnung aber die Wende. Michal Vazan (57.) glich aus, ehe Björn Bombis (57.) und Patrick Schmid (60.) für den Endstand sorgten.

Von Stephan Hartung


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