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Tierische gefreut: Die Indians bejubeln das 2:0 durch Igor Bacek.

Tierische gefreut: Die Indians bejubeln das 2:0 durch Igor Bacek.
© Petrow

Eishockey-Oberliga

Tierisch gute Indians, Scorpions-Sieg in Leipzig

Die Hannover Indians schlagen die Füchse Duisburg am Zoo-Spieltag mit 4:2. Dabei dürfen sich die Indianer diesmal sogar über einen Sieg der Scorpions freuen.

hannover. Jubel bei Löwen, Giraffen und Eisbären: Diese Tiere befanden sich unter anderen auf den extra für das Heimspiel gegen die Füchse Duisburg angefertigten Sondertrikots der Hannover Indians für das Heimspiel in der Eishockey-Oberliga. Vor 1914 Zuschauern am Pferdeturm gewann der ECH gegen die Westdeutschen verdient mit 4:2 (2:2, 1:0, 1:0).

Die Partie am Sonntagabend wurde im Vorfeld als „tierischer Spieltag“ betitelt – in Kooperation mit dem Erlebnis-Zoo Hannover gab es viele Aktionen auf und neben dem Eis. Und nachdem Zoo-Chef Andreas Casdorff symbolisch den Puck einwarf, war auch tierisch was los – allein im ersten Drittel mit vier Toren sowie einem nicht anerkannten Indians-Treffer wegen eines vermeintlichen Tores per Schlittschuhs zum möglichen 3:1. Nach 20 Minuten stand es 2:2. Roman Pfennings (4.) und Igor Bacek (10.) waren für die Gastgeber, Marco Habermann (8.) sowie Marius Nägele (19.) für die Füchse erfolgreich.

Die Duisburger erhielten einen Penalty, ECH-Keeper Sebastian Albrecht verhinderte jedoch gegen Raphael Joly (22.) einen 2:3-Rückstand. Wenige Sekunden später protestierten die Duisburger: Doch Aaron Beally musste wegen Spielverzögerung, er hatte die Scheibe beim Klärungsversuch über die Plexiglas geschossen, auf die Strafbank. Lasse Uusivirta (23.) schlenzte den Puck zum 3:2 ins Tor.

Im Schlussdrittel drängten die Duisburger auf den Ausgleich. Doch Lars Grözinger (50.) schoss freistehend am Tor vorbei, Albrecht parierte danach mehrfach stark. Für die Entscheidung sorgte Dennis Arnold (56.) mit dem 4:2-Siegtreffer. „Die Jungs mussten für diesen Sieg hart arbeiten. Wir ackern uns Punkt für Punkt in der Tabelle nach oben“, sagte ECH-Trainer Lenny Soccio.

Tore: 1:0 (3:36) Pfennings (Bacek, Pohanka). 2:0 (9:15) Bacek (Pohanka, Pfennings), 2:1 (7:22) Habermann (Barta, Krämer), 2:2 (18:41) Nägele (Huebscher), 3:2 (22:57) Uusivirta (Morciznietz, Pohanka bei 5-4), 4:2 (55:26) Arold (Hein, Pohl)

Selten dürften sich die Fans der Indians so über einen Sieg der Hannover Scorpions gefreut haben wie über diesen: Die Scorpions gewannen bei den Ice Fighters Leipzig mit 3:2 (1:0, 0:1, 1:1) nach Verlängerung – damit haben die Indians sehr gute Karten im Kampf um den 4. Platz, während die Scorpions diesen den Heimvorteil in den Play-offs bedeutenden Rang fast schon sicher haben. Sachar Blank (18.) und Dennis Schütt (42.) brachten die Mellendorfer jeweils in Führung, Patrick Fischer (26.) und Hannes Albrecht (60.) glichen für Leipzig aus. Patrick Schmid (63.) gelang das Siegtor in der Verlängerung.

Von Stephan Hartung


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