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Hannover Indians Eishockey: Erster Rückschlag für Indians
Sportbuzzer Hannover Indians Eishockey: Erster Rückschlag für Indians
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22:54 21.03.2017
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Hannover

Nach den hitzigen Duellen zwischen Herne und Hannover in den ersten beiden Partien ließ der Beginn von Spiel 3 nichts Gutes erahnen: Schon direkt nach dem Eröffnungsbully gab es Strafzeiten, Schiedsrichter Markus Krawinkel schickte Dominik Luft (HEV) und Brian Gibbons (ECH) schon nach drei Spielsekunden auf die Strafbank. 51 Sekunden später fanden sich dort mit Sam Verelst und Maximilian Pohl weitere Spieler der jeweiligen Mannschaft wieder. Doch vielleicht konnte Krawinkel damit früh genug ein Zeichen setzen, sodass es zwar im weiteren Spielverlauf auch große Strafen gab – aber nichts im Vergleich zu den vorherigen Duellen.

Die Indians, bei denen Mirko Pantkowski wieder im Tor stand und Branislav Pohanka wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe fehlte, kassierten wie in den anderen Partien das Gegentor zum 0:1 – und diesmal sogar recht früh. Michael Ackers traf nach weniger als zwei Minuten zum 1:0. In der Folgezeit erhöhten die Herner den Druck, Pantkowski hielt die Gäste aber im Spiel.

Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte Bradley Snetsinger, der zum Matchwinner werden sollte mit drei Treffern und einer Torvorlage, in Überzahl auf 2:0. Doch die Indians, die in der Serie gegen Herne bislang nur Rückstände von einem Treffer aufholen mussten, egalisierten sogar diese doppelte Hypothek. Tobias Schwab (27.) gelang das Anschlusstor, Nicolas Turnwald glich im Powerplay sogar aus (30.), im ersten Drittel musste er noch nach einem harten Check kurzzeitig in die Kabine gebracht werden.

Für eine kurze Zeit agierte der ECH nun spielbestimmend und sorgte für Konfusion in der Defensive der Ruhrgebiet-Truppe. Doch als die über 100 mitgereisten Indians-Fans auf die erstmalige Führung warteten, schlug Snetsinger zu und traf zum 3:2.

Artem Klein erhöhte noch im zweiten Spielabschnitt auf 4:2 (34.), Snetsinger zu Beginn des Schlussdrittels auf 5:2 (44.). In der Folge steckten die Hannoveraner nicht auf und kamen weiter zu Chancen, viel ließen die Gastgeber aber nicht zu, die sich nur noch auf Konter verlegten.

von Stephan Hartung

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