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AUGENBLICK: Salif Sané wirkt sorgenvoll nach dem Einzeltraining mit 96-Fitnesstrainer Timo Rosenberg. Eigentlich hatte man Sané bei Senegals Nationalteam erwartet und nicht auf dem 96-Trainingsplatz. Foto: Petrow

AUGENBLICK: Salif Sané wirkt sorgenvoll nach dem Einzeltraining mit 96-Fitnesstrainer Timo Rosenberg. Eigentlich hatte man Sané bei Senegals Nationalteam erwartet und nicht auf dem 96-Trainingsplatz.
Foto: Petrow© Florian Petrow

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Hannover 96

Verletzungs-Rätsel um Sané

Das Knie! 96-Riese Salif Sané soll für Senegal spielen, trainiert aber in Hannover. Für Dortmund sieht es gut aus.

Hannover. Salif Sané sah müde aus. Es rieb sich die Augen, seine Geste sah aus, als wolle er sich die Sorgen aus dem Gesicht wischen. Der 96-Riese ging gestern Vormittag nur in Begleitung des Fitnesstrainers auf den Trainingsplatz. Die Szene spielte aber nicht in der namibischen Hauptstadt Windhoek ab, wo das Nationalteam Senegals sich auf ein Länderspiel vorbereitet. Dort sollte Sané sein, er ist aber in Hannover.

„Ich konnte nicht fahren“, sagte er leise. „Ich bin verletzt.“ Was weder eine gute Nachricht für 96, noch für den Senegal sein kann.

Er müsse „fünf bis sechs Tage“ Pause machen, weil die Verletzung am linken Knie aus dem Darmstadt-Spiel ihn immer noch belastet. Er zeigte auf sein Knie. Anschließend spielte Sané vorsichtig mit Ball und Athletik-Spezialist Timo Rosenberg auf dem Platz vor sich hin.

96-Trainer Michael Frontzeck rechnet optimistischer als sein Profi, mit „drei, vier Tagen, die Verletzung wirkt etwas nach“. Sané soll ein paar Tage von Zweikämpfen verschont bleiben und dann am nächsten Montag wieder mit dem Mannschaftstraining beginnen.

Ein Rätsel bleibt, warum der Senegal fest mit Sané plante, obwohl er verletzt ist. Der 25-Jährige stand auf der Nominierungsliste. Bis gestern war Sanés Abreise kein Thema auf den Nachrichtenportalen der senegalesischen Nationalmannschaft. Stattdessen wurde über das Fehlen des Stoke-Profis Mame Diouf diskutiert, der früher für 96 stürmte. Frontzeck erklärt die Umstände. Sané hatte „mit dem Nationaltrainer über die Verletzung gesprochen und ist dann zu uns zurückgekehrt“.

Frontzeck ist „froh, dass wir ihn jetzt bei uns haben“. Die Verletzung sei „nichts Schlimmes“, die Probleme sollen außerdem eher mit den Muskeln rund um die verletzte Stelle zusammenhängen als mit dem Knie selbst.

Nach Frontzecks Erklärung muss 96 keine Zweifel an einem Einsatz des Senegalesen am 12. September gegen Dortmund haben. Trainiert Sané am nächsten Montag wieder mit, sind diese 96-Sorgen erstmal weggewischt.


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