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Hannover 96 Pogatetz spielt trotz Nasenbeinbruchs
Sportbuzzer Hannover 96 Pogatetz spielt trotz Nasenbeinbruchs
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22:01 26.08.2010
Voller Einsatz: Emanuel Pogatetz spielt trotz Nasenbeinbruchs.  Quelle: zur Nieden
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Hannover. Auf der einen Seite der „eisenharte Typ“, wie 96-Trainer Mirko Slomka seinen neuen Abwehrspieler nennt. „Mad Dog“, verrückter Hund, diese Bezeichnung hat sich Pogatetz in England erworben. Auf der anderen Seite der leichtfüßige Spanier, von dem Schalke-Trainer Felix Magath schwärmt: „Er ist ein Traum.“  

Pogatetz sieht sich eher als Alptraum: mit breitem Kreuz und vielen Tattoos auf den Unterarmen. Und mit krummer Nase, die er sich gegen Frankfurt zum vierten Mal brach. „Die Nase ist ein bisschen schief, noch mehr als zuvor“, sagt er gut gelaunt, „aber ich lass das jetzt mal so stehen.“ Als Mann mit der Maske will er Raúl aber nicht entgegentreten. „Eine Maske kommt für mich nicht in Frage, die würde mich eher stören.“

„Ob Raúl spielt oder jemand anders, wir müssen gucken, dass wir den Laden dicht halten“, sagt der Österreicher. „Es ist toll, wenn man sich mit den Besten messen darf“, sagt Pogatetz, „deswegen bin ich in die Bundesliga gekommen.“

Slomka lobt seinen Pogatetz. „Ein klasse Typ, er ist sehr wichtig für unsere Mannschaft. Mit seinem Zweikampfverhalten, und er ist einer, der die Stimmung hoch hält.“

Pogatetz macht sich nichts vor: „Gegen Frankfurt, das war ein Arbeitssieg. Es war optimal für mich, so in die Bundesliga zu starten. Auch aus der Heimat gab es gute Reaktionen.“ Unter anderem die Berufung in die Nationalmannschaft: „Ich hoffe, dass ich den Level halten kann.“

Die größte Stärke der Schalker neben Raúl kennt Pogatetz gut: „Der Trainer hat darauf hingewiesen, dass Standards bei Schalke gefährlich sind, deshalb haben wir das trainiert.“ Das gestern immerhin knapp über eine halbe Stunde. Dabei köpfte Pogatetz jeden zweiten Ball aus der Gefahrenzone. „Ich geh mal davon aus, dass wir gegen Schalke kein Tor aus Standards kassieren sollten.“

Die Abwehrleistung der ehemaligen Bundesliga-Schießbude fand Pogatetz „ganz ordentlich“. Aber: „Das Zusammenspiel in der Abwehr muss noch ein bisschen besser werden.“  dt/aw

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