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Hannover 96 "Ich werde der Trainer bleiben, der ich immer war"
Sportbuzzer Hannover 96 "Ich werde der Trainer bleiben, der ich immer war"
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23:00 28.12.2009
DA GEHTS LANG: Andreas Bergmann am Montag beim Training. Kennt der 96-Trainer den Weg aus der Gefahrenzone? Quelle: zur Nieden
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VON DIRK TIETENBERG

Herr Bergmann, was haben Sie der Mannschaft in der Besprechung vor dem Training gesagt?

Erst einmal begrüßt man die Spieler. Ich habe angedeutet, dass wir uns durch die beiden letzten Spiele in keine einfache Situation gebracht haben. Ich habe klar gesagt, dass wir entsprechend hart arbeiten werden. Die Geschichte nach dem Tod von Robert müssen wir abhaken und zur Seite legen. Durch intensives Arbeiten und Training wollen wir wieder in die Spur kommen.

Hat ein Spieler den Test auf der Waage nicht bestanden?

Das kommt noch. Das schafft in der kurzen Zeit aber keiner, so viel zuzulegen.

Konnten Sie abschalten?

Ich habe es versucht, aber komplett kann man nicht abschalten.

Haben Sie sich vorgenommen, als Trainer anders aufzutreten?

Ich werde der Trainer bleiben, der ich immer war. Natürlich sind wir nach Roberts Tod das eine oder andere sensibel angegangen. Aber jetzt geht es um Charakter. Wir haben auch gegen Leverkusen einfach eine tolle Leistung gebracht. Gut, das Spiel mit drei Eigentore hat Geschichte geschrieben, dann geben wir die 2:0-Führung gegen Bochum her, darauf muss man reagieren. Aber mit einem positiven Ansatz mit guter Trainingsarbeit.

Wie ist der Eindruck nach dem ersten Training?

Gut. Leon Andreasen hat auch wieder mittrainiert. Ihn müssen wir vorsichtig heranführen.

Kann er den gesperrten Hanno Balitsch gegen Hertha ersetzen?

Wenn die Entwicklung sich so ergibt, dass Leon bis dahin wieder fit ist, würde ich mich sehr freuen. gerade auf dieser Position können wir ihn gut gebrauchen.

Haben Sie Wünsche, was neue Spieler angeht?

Natürlich unterhalten wir uns über Möglichkeiten. Man muss sehen, was machbar ist.

Wie wichtig ist das Spiel gegen Hertha am 16. Januar?

Sehr wichtig. Aber die Spiele danach auch.

Ist es nicht merkwürdig, am 30. Januar gegen Nürnberg und Dieter Hecking spielen zu müssen?

Im Moment verspüre ich das noch nicht. Ich bin viel mehr damit beschäftigt, die Mannschaft vorzubereiten. Klar nehme ich das wahr, dass er ein klarer Konkurrent ist.

Haben Sie mit ihm gesprochen?

Nein.

Wie gehen Sie als Trainer mit dem Druck um?

Ich keine Phase, in der ich als Trainer nicht unter Druck stand. Ich komme damit eigentlich ganz gut klar. Ich habe meinen eigenen Anspruch und das ist meine größte Antriebsfeder.

Was ist Ihr Anspruch?

Die Mannschaft wieder dahin zu bekommen, was sie angedeutet hat. Die Bundesliga wartet da nicht auf uns. Sie ist schnelllebig, hätten wir das Bochum-Spiel einigermaßen hingebogen, wären wir in einer anderen Situation. Aber das muss man wissen, wenn man hier sitzt. 

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