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Hannover 96 Hecking zurück in Hannover: "Siege beste Medizin"
Sportbuzzer Hannover 96 Hecking zurück in Hannover: "Siege beste Medizin"
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17:49 28.01.2010
Sonnabend mit seinem FC Nürnberg in Hannover: Ex-96-Coach Dieter Hecking Quelle: dpa
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„Um unsere Situation nachhaltig zu verbessern, sind Siege die beste Medizin. Nur mit Unentschieden kommen wir da unten nicht raus“, sagte der neue „Club“-Trainer vor dem Bundesliga- Kellerderby am Samstag bei Hannover 96. Im Duell mit den Niedersachsen feiert der vom Hamburger SV ausgeliehene Mickael Tavares seinen Einstand im Trikot des Tabellen-Vorletzten aus Franken.

Vier Punkte liegt der FCN hinter Hannover, fünf Punkte fehlen auf einen Nichtabstiegsplatz. Hecking geht aber ganz entspannt mit der prekären Lage um. „Wann wir die Lücke schließen, ist letztendlich egal. Wichtig ist, dass wir sie schließen“, sagte der 45-Jährige am Donnerstag in Nürnberg. Der Rückkehr zu seinem alten Verein misst Hecking wenig Bedeutung zu: „Nicht ich spiele gegen Hannover, sondern meine Spieler“.

Es ist das wohl wichtigste Spiel dieser Saison: Am Samstag (15.30 Uhr) trifft Hannover 96 auf Nürnberg. Hier gibts Bilder vom 96-Training vom Donnerstag.

In der Abwehr muss er notgedrungen Änderungen vornehmen, weil Kapitän Andreas Wolf nach fünf gelben Karten gesperrt ist. Für ihn wird voraussichtlich Javier Pinola in die Innenverteidigung rücken, als linker Verteidiger soll wie zuletzt beim 1:1 gegen Eintracht Frankfurt Pascal Bieler zum Zuge kommen. Im defensiven Mittelfeld wird der 27-jährige Tavares neben Bayern-Leihgabe Andreas Ottl seinen Einstand feiern. „Ich hoffe, dass er uns schnellstmöglich Stabilität gibt“, sagte Hecking. Tavares war Ende Januar 2009 von Slavia Prag zum HSV gekommen und bestritt in der Rückserie der vergangenen Spielzeit zwölf Bundesliga- Spiele für den HSV. In der aktuellen Saison kam er für das Team von Trainer Bruno Labbadia auf drei Spiele. Für den Senegal bestritt der in Frankreich geborene und auf den Kapverden aufgewachsene Mittelfeldspieler zwei Länderspiele.

Hecking weiß, dass in Hannover nach acht Spielen ohne Sieg „ein bisschen Nervösität eingekehrt ist. Aber die sind Druck gewohnt und können damit umgehen“. Vor dem Heimdebüt des neuen Trainers Mirko Slomka sei im Verein „viel Bewegung drin, denn man steht mit dem Rücken zur Wand“. Der ehemalige 96-er hofft, dass er von seiner Arbeit in Hannover am Samstag profitieren kann: „Vielleicht kann ich aus allem, was ich über Hannover weiß, ein bisschen Nutzen ziehen“. lni

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