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Hannover 96 Hannover 96 zeigt Notwendigkeit zum Umbruch
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13:24 12.05.2013
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Hannover

Im Bundesliga-Endspurt plant Dirk Dufner längst das neue Hannover 96. Auch nach dem 1:3 bei Bayer Leverkusen am vorletzten Spieltag hielt sich Hannovers neuer Sportdirektor nicht lange mit der aktuellen Situation auf. Dufner pickte sich aus der ansonsten deutlichen Unterlegenheit in Leverkusen Artur Sobiechs Treffer zum 1:3 (71. Minute) heraus, um Hoffnung für die neue Saison zu verbreiten. "Es war schön, dass der Artur sich dann, auch wenn es hier als Eigentor gezählt wurde, belohnt hat. Das ist für den Jungen auch wichtig, gegen Ende der Saison noch einmal ein Erfolgserlebnis zu haben. Von Artur erhoffen wir uns für die nächste Saison enorm viel", bekräftigte Dufner.

Bereits vor der Pleite beim Tabellendritten hatte 96 die dritte Europapokalteilnahme in Serie verspielt. Bei Hannovers Saison-Auslauf geht es um kaum mehr als Prestige und die Frage, auf wen Dufner und Trainer Mirko Slomka beim personellen Umbruch auch weiter zählen können und wollen. "Als Sportdirektor habe ich die Möglichkeit, noch weitere Eindrücke zu gewinnen von dem ein oder anderen Spieler, was nicht unwichtig ist für die weiteren Planungen", hatte Dufner bereits vor dem Spiel gesagt. Vom einst begeisternde Kombinationsspiel bei den Niedersachsen war in dieser Saison viel zu selten noch etwas zu sehen.

Dufner soll nun mit Slomka ein neues Team aufbauen, das künftig wieder auf Augenhöhe mit Leverkusen agieren soll. "Man kann die Augen nicht davor verschließen, dass 96 nicht mehr den Fußball spielt, den die Mannschaft mal gezeigt hat. Da heißt es, die richtigen Ansätze zu finden, um es wieder besser zu machen", meinte Dufner, der bis vor wenigen Wochen zusammen mit Trainer Christian Streich das aktuelle Bundesliga-Überraschungsteam SC Freiburg aufgebaut und geprägt hat.

In Hannover soll sich vor allem in der Innenverteidigung und möglicherweise im Sturm etwas tun. "Mein Respekt gilt insbesondere unseren beiden Innenverteidigern Mario Eggimann und Felipe, die beide nach einer langen Pause gegen eine solch offensiv starke Mannschaft ihren Mann stehen mussten. Das haben sie in meinen Augen sehr ordentlich gemacht", lobte Trainer Slomka am Samstag noch. Doch der 32 Jahre alte Eggimann wird den Club nach fünf Jahren wohl verlassen müssen. "Wenn man in der Mannschaft grundsätzlich etwas ändern will, dann muss man sich auch von Spielern trennen. Bei solchen mit auslaufenden Verträgen hat man es selbst in der Hand", deutete Dufner an. Eggimanns Kontrakt läuft im Sommer aus.

Unklar ist auch noch, wie es mit der Arsenal-Leihgabe Johan Djourou weitergeht. Im Angriff dürfte vieles von Mame Diouf abhängen. Der noch von Dufners Vorgänger Jörg Schmadtke bei Manchester United losgeeiste Senegalese steht nur noch ein Jahr unter Vertrag und ist im In- und Ausland umworben. Als Ersatz-Kandidat wird nach NP-Informationen Patrick Helmes gehandelt. Der frühere Nationalspieler hat unter dem früheren 96-Coach Dieter Hecking beim VfL Wolfsburg einen schweren Stand. dpa

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