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Hannover 96 Hannover 96 trotzt Spitzenreiter und verschenkt Punkte
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13:01 06.12.2009
Kämpft: Jiri Stajner Quelle: ddp
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96 hatte den Spitzenreiter am Rande einer Niederlage, verpasste es aber, den schwächelnden Leverkusenern den entscheidenden Schlag zu versetzen.

Statt des zweiten und dritten Punktes gab es für die Niedersachsen nur Lob vom Gegner. Der Gastgeber sei sogar „eine Tick besser gewesen“, kommentierte Bayer-Trainer Jupp Heynckes und sagte: „Hannover hat sehr engagiert, laufstark und kämpferisch gespielt.“

Der zunächst erzürnte Heynckes fand nach dem Spiel schnell jene Souveränität, die seine Mannschaft auf dem Feld vermissen ließ. Der ehemalige 96-Profi scherzte mit alten Bekannten und witzelte bei der Frage nach dem Unterschied zwischen den vor einer Woche in Hannover 3:0 siegreichen Bayern und Bayer: „Ein N!“

Der Coach demonstrierte Gelassenheit und gab zu: „Ich habe einige unruhige Minuten verbracht auf der Bank.“ Dennoch sind seine Leverkusener in dieser Saison noch erfolgreicher als 2001, als sie in den ersten 14 Partien ohne Niederlage blieben, und Heynckes ist damit der erste Trainer der Bundesliga-Geschichte, der mit seinem neuen Team so lange ungeschlagen blieb. „Rekorde sind für die Geschichtsbücher da“, sagte der Ex-Stürmer der „Roten“: „Das ist mir persönlich nicht so wichtig.“ Der Bayer-Coach lobte die Mannschaft seines ehemaligen Clubs, und auch auch Heynckes Kollege Andreas Bergmann war „im Großen und Ganzen“ zufrieden. „Das hat uns gut getan nach den letzten schweren Wochen“, kommentierte der 96-Trainer den ersten Punktgewinn seit dem Selbstmord von Robert Enke.

„Uns fehlte ein bisschen Fortune und die Durchschlagskraft“, sagte Bergmann angesichts der vergebenen Chancen: „Aber es war trotzdem eine tolle Leistung.“ Tatsächlich konnte Hannover nach einer verhaltenen halben Stunde den Favoriten immer wieder in Bedrängnis bringen. Neben viel Engagement und Laufbereitschaft zeigte 96 sogar einige spielerisch starke Momente. „Die Mannschaft hat Selbstvertrauen“, versicherte Bergmann: „Wenn man kein Selbstvertrauen hat, spielt man nicht so gegen den Spitzenreiter.“

Schwach war erneut der Abschluss. Jiri Stajner und Didier Ya Konan fehlte die Abgeklärtheit und die Ruhe vor dem Tor. Umso erfreulicher ist es für Bergmann, dass Jan Schlaudraff und Mike Hanke nach langen Verletzungspausen wieder im Kader stehen. Gegen Leverkusen kamen die beiden ehemaligen Nationalspieler zu Kurzeinsätzen, aber schon in Mönchengladbach könnten sie von Beginn an spielen. „Mit Jan bekommen wir mehr Tempo ins Offensivspiel“, sagte Bergmann. lni

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