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Hannover 96 Hannover 96 stürmt in Freiburg afrikanisch
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20:04 02.03.2010
Ivorer unter sich: Arouna Koné und Didier Ya Konan beim Training von Hannover 96. Quelle: zur Nieden
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Von Dirk Tietenberg und Thorsten Langenbahn

Hannover. Die kraftvolle ivorische Mischung mit Vollstrecker Koné und Vorbereiter Ya Konan wünscht sich auch Trainer Mirko Slomka. Vorausgesetzt, Ya Konan ist fit genug.

Vor sechs Wochen nahmen die Berliner Drobny und van Bergen den Ivorer in die Zange, dabei riss das Innenband im rechten Knie. Ya Konan verzichtete nach Absprache mit den 96-Ärzten auf eine Operation. Gestern kehrte er zurück.

„Es reicht sicher bis Freiburg“, glaubt Slomka, „er hat auch letzte Woche schon sehr, sehr viel mitgemacht, mit Ausnahme der Zweikämpfe oder vom Schusstraining. Dabei ist das Innenband immer unter besonderer Belastung. Das ist aktuell aber unproblematisch.“

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Didier Ya Konan trainiert wieder mit der Mannschaft von Hannover 96 - wahrscheinlich kann er im wichtigen Spiel gegen Freiburg wieder auflaufen.

Der Trainer liebäugelt mit der ivorischen Doppelspitze. Ya Konan steht unter besonderer Beobachtung. „Bei Didier ist es wichtig für mich zu sehen, wie er momentan drauf ist, wie die Angreifer vorne harmonieren“, sagt Slomka. Um die zwischenmenschliche Harmonie muss er sich keine Sorgen machen. „Wir sind Freunde“, sagt Ya Konan über Koné. Ya Konan hatte dem Star aus Sevilla im Januar noch zum Ausleihgeschäft für Hannover überredet.

Die beiden kannten sich schon als Profis verschiedener Klubs in Abidjan und von der Nationalmannschaft. Sie trainierten gemeinsam, zusammen gespielt haben sie dort aber nie.

Beim 5:0 gegen Gabun im Oktober 2006 schoss Koné drei Tore. Ya Konan, erstmals vom damaligen Nationaltrainer Uli Stielike berufen, schaute von der Bank aus zu. Im Länderspiel in Österreich ein Jahr später brachte Stielike den Ersatzmann Ya Konan – Koné musste für ihn raus.

Noch weiß man nicht genau, wie gut die beiden harmonieren. Aber man ahnt, dass Ya Konan der richtige Partner ist, um den Ball für Koné zu erkämpfen und vorzulegen. Wenn es nicht für 90 Minuten reicht, kann Slomka immer noch Hanke bringen.

Hanke und Koné, zwei große Blonde mit Tordrang, auch diese Variante sollte Slomka nach guten Szenen des Wolfsburg-Spiels nicht aus den Augen verlieren – zumindest für die letzte halbe Stunde.

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