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Hannover 96 Hannover 96 gegen St. Pauli – und die Welt guckt zu
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11:40 30.09.2010

Die Arena in Hannover ist schon seit Tagen mit 49 000 Zuschauern ausverkauft. Allein 8000 Fans bringt der Aufsteiger mit. „Das wird eine richtig schöne Aufgabe für uns. Wir treffen auf einen sehr selbstbewussten Gegner, der einen schnellen Fußball spielt“, sagte St. Paulis Trainer Holger Stanislawski.

In der ersten Partie des siebten Spieltages in der Fußball- Bundesliga empfangen die drittplatzierten Hannoveraner (13 Punkte) den Tabellenzehnten aus Hamburg (7). „Es war nicht damit zu rechnen, dass Hannover so gut dastehen würde. Aber es hat sich in ihren ersten Spielen gezeigt, dass die Mannschaft funktioniert“, betonte Stanislawski.

Für Gerald Asamoah wird es eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Der frühere Nationalspieler spielte von 1994 bis 1999 für Hannover 96. Sein damaliger B-Jugendtrainer war Mirko Slomka, der jetzige Coach der 96-Profis. Vor der Arbeit des 43-Jährigen hat der kräftige Stürmer, der am Sonntag 32 Jahre alt wird, großen Respekt: „Hannover ist zurzeit sehr stark. Ich hätte nicht gedacht, dass 96 zur Spitzengruppe zählen würde“, sagte „Asa“. „Wir fahren trotzdem mutig dort hin und wollen die Punkte haben.“ Nach auskurierter Oberschenkelverletzung steht Asamoah an alter Wirkungsstätte möglicherweise vor seinem Startelf-Debüt für St. Pauli.

Während Stanislawski für die Offensive einige Alternativen besitzt, ist die Personalsituation in der Defensive angespannt. Carsten Rothenbach fällt nach einer schweren Unterschenkelverletzung für einige Wochen aus, Innenverteidiger Fabio Morena (Innenbandriss im Knie) vermutlich sogar bis zum Ende der Hinrunde. Auf der Rechtsverteidigerposition werden entweder Florian Lechner oder Moritz Volz den verletzten Rothenbach ersetzen.

Innenverteidiger Marcel Eger wurde zudem während der Woche durch einen grippalen Infekt beeinträchtigt. „Das Geweine über Ausfälle kann ich nicht hören. Das ist mir zu einfach“, sagte Stanislawski. „Wenn mir Spieler fehlen, hole ich mir welche aus der zweiten Mannschaft. Dann bekommen sie einen Klaps auf den Hintern, und dann geht’s auf das Spielfeld.“ dpa

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