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Babacar Gueye

Hannover 96: Stürmer aus Frankreich im Anflug

Der erste Neue ist im Anflug - und er trägt einen Vornamen, der in Hannover einen exzellenten Ruf genießt. Babacar Gueye wird zu 96 wechseln. Wenn er bei den Fans genauso gut ankommt wie Babacar N’Diaye, hätte 96 einen Publikumsliebling verpflichtet.

Hannover. N’Diaye hat von 1998 bis 2003 in Hannover gespielt, er gehörte zur Aufstiegsmannschaft von 2002.

Ob Gueye das auch gelingt? Französische Medien melden den Wechsel des Mittelstürmers nach Hannover. 96 will den Transfer jedoch erst nach dem letzten Saisonspiel in München am kommenden Sonnabend bekanntgeben. 96-Chef Martin Kind bestätigt aber der NP Verhandlungen mit dem Angreifer: „Gueye ist ein ernsthafter Kandidat.“ Und Kind deutet an: „vielleicht sind wir auch schon ein bisschen weiter ...“

Darauf weist auch die Twitter-Aktivität des Senegalesen hin. Gueye hat Meldungen retweetet, also weitergesendet, die seinen 96-Wechsel vermelden. Danach unterschreibt er für vier Jahre bis 2020. Der 1,90 Meter große Angreifer kommt ablösefrei, was das Risiko minimiert.

Gueye ist 21 und wird als Spieler mit Perspektive eingeschätzt. Seine aktuellen Leistungsdaten reichen jedenfalls noch nicht für ein Empfehlungsschreiben aus. Bei gerade mal zehn Einsätzen für Troyes erzielte er nur ein Tor und bereitete zwei vor. Troyes ist auch nur das 96 der ersten französischen Liga - der Club steht weit abgeschlagen längst als Absteiger fest.

96 traut sich also wieder, einen Spieler aus Frankreich zu holen - nach zuletzt schlechten Erfahrungen. Mevlüt Erdinc kam zu Saisonbeginn aus Saint-Etienne. Er hatte dabei in seiner Karriere pro Saison meist mehr als zehn Tore erzielt. Seit Januar hat ihn 96 an den französischen Club EA Guingamp ausgeliehen. Dort spielt auch Jimmy Briand, dessen Vertrag bei 96 ausgelaufen war.

Erdinc traf in dem Halbjahr dreimal in 14 Partien, zu wenig für einen Anschlussvertrag in Guingamp. Der türkische Nationalspieler gehört ab 1. Juli wieder 96, der Vertrag in Hannover gilt bis 2018. 96 will ihn aber nicht behalten, sondern sofort weiterreichen, wahrscheinlich ablösefrei. Dabei hat 96 ärgerliche 3,5 Millionen Euro für den Flop gezahlt.

Nicht durchgesetzt hat sich bei 96 auch der als französisches Supertalent angekündigte Allan Saint-Maximin. Die Ausleihe endet, er muss zurück zum AS Monaco.

Ein mutmachender Transfer der French Connection ist Salif Sané, ebenfalls ein Senegalese. Er kam 2013 von AS Nancy und hat nach einigen Tiefs den Kaufpreis verdoppelt auf einen Marktwert von mindestens fünf Millionen Euro.


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