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Hannover 96 Hannover 96: Andreasen, der logische Leader
Sportbuzzer Hannover 96 Hannover 96: Andreasen, der logische Leader
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00:16 09.09.2015
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Hannover

Eine kurze Zusammenfassung: Abstiegskampf, schwere Leisten-Verletzungen, über zwei Jahre Pause, Traum-Quote 2012 nach Tor-Comeback in Dublin (elf Spiele, sechs Tore), dann ein Kreuzbandriss, erneutes Comeback 2014. Eine Konstante gab es dabei immer. Andreasen, 32 Jahre alt, spielte stets den aggressiven „Sechser“ bei 96. Das könnte sich jetzt ändern.

Michael Frontzeck stellte den Dänen im Test beim Sechstligisten Rotenburg ins offensive Mittelfeldzentrum. Resultat: Andreasen war als „Zehner“ bester Mann auf dem Platz beim 3:0 gegen Rotenburg. „Er ist der Mittelfeldspieler, der den meisten Zug im letzten Drittel hat“, erklärte der 96-Trainer nachher seine überraschende Maßnahme: „Das ist mir nicht unbedingt neu, aber ich wollte es im Spiel sehen.“

Nun bekam Frontzeck zum zweiten Mal die Bestätigung. Andreasen empfahl sich schon im Test in Barsinghausen gegen Egestorf/Langreder (6:0) als heimlicher Regisseur. Er bereitete das 1:0 mit einem Klasse-Pass auf Artur Sobiech vor, Sobiechs Kopfballtor zum 4:0 fiel nach Andreasens Flanke. Überhaupt dieses Duo: Andreasen und Sobiech verstehen sich glänzend, besuchten auch gemeinsam den Triumph der Recken am Sonnabend in der Handball-Bundesliga.

Sobiech wirkt nach fünf Testtoren in zwei Spielen hungrig, Andreasen füttert ihn - fürs Dortmund-Spiel am Sonnabend haben sich beide empfohlen. Es wird auch Zeit: Andreasen spielte als Leadertyp in einer bisher kopflosen Mannschaft in dieser Saison nur 28 Minuten. Sobiech hat nur 56 Minuten auf seiner Saison-Uhr. Jetzt stürmen die Ersatzleute in die Startelf. Und es könnten weitere dazukommen. 96 steht der dritte Komplett-Umbau im vierten Spiel bevor.

Allan Saint-Maximin empfahl sich mit seinem Tor in Rotenburg (weniger mit dem anschließenden Salto-Jubel) für ein Startelf-Debüt. Außerdem ist Hiroshi Kiyotake „für mich ein Thema für Dortmund“, sagte Frontzeck. Heute wird der Japaner wieder trainieren, nachdem er eine Woche lang wegen ernster privater Gründe in Japan war. Packt Kiyotake es von seiner Fitness her nicht, kann Andreasen übernehmen.

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