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Hannover 96 Hanno Balitsch gespannt auf Hannover 96
Sportbuzzer Hannover 96 Hanno Balitsch gespannt auf Hannover 96
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19:46 06.09.2010
Hanno Balitsch (hier mit 96-Chef Martin Kind bei der Verabschiedung aus dem Verein) kehrt zu Hannover 96 zurück - allerdings als Gegner.

Von Dirk Tietenberg

Hannover. Die Arbeitswoche startet gut. Die Sonne scheint über dem Westen Kölns, wo Hanno Balitsch nach fünf Jahren in Hannover wieder wohnt. Er ist auf dem Weg über die A1 zum Nachmittagstraining nach Leverkusen. Michael Ballack war morgens in die entgegengesetzte Richtung nach Köln zur Nationalmannschaft unterwegs. Fast alles dreht sich um Ballack bei Bayer. „Das muss Michael mit sich selbst ausmachen, ich habe mit der Kapitänsfrage und seiner Fitness nichts zu tun“, sagt er. Balitsch kann sich bei Bayer wieder um sich selbst kümmern. Genauso wollte er es haben, als er 96 im Sommer nach fünf Jahren verließ.

Zu einigen Spielern hält er Kontakt, mit Mario Eggimann telefoniert er häufig. Sonnabend kommt er als 96-Gegner mit Leverkusen zurück. „Ich freue mich auf das Spiel und die Atmosphäre. Ich bin gespannt, wie man mich empfängt“, sagt Balitsch. Vermutlich recht herzlich. Das Publikum mag Reizfiguren. Die war Balitsch immer, nicht nur für Gegner, auch für 96-Trainer Mirko Slomka – bis zum Schluss.

„Einige Unstimmigkeiten im Abstiegskampf haben viel Kraft und Energie gekostet“, gibt er zu. Auch, weil die Gefährten Jiri Stajner, Jan Rosenthal und Arnold Bruggink 96 verließen, „war nach fünf Jahren Zeit, was anders zu machen“.

Vieles ändert sich für den 29-Jährigen. Im Frühjahr wird er zum ersten Mal Vater. „Ich freu mich, klar.“ Die sportliche Vaterfigur fand Balitsch in Leverkusen. „Ich bedaure, dass ich ihn nicht schon zehn Jahre früher hatte“, meint er. „Er hat eine Autorität, die auf die Spieler abfärbt. Über allem steht Jupp Heynckes.“

Für einen Moment sah es so aus, als hätte Heynckes den Mann aus Hannover vergessen. Beim Fototermin mit den Neuen war Balitsch „durchgerutscht“, wie er sagt. Ein Missverständnis, „eher lustig, weil es sich hier anfühlt, als wäre ich gar nicht neu.“ Balitsch war zwischen 2002 und 2005 in Leverkusen. Die „paradiesischen Verhältnisse“ auf dem Trainingsgelände kannte er vorher.

Das rheinische Paradies geriet durch die Ballack-Verpflichtung zwar ein wenig in Unordnung, Balitsch störts nicht: „Ich kann gut damit leben, medial nicht in der ersten Reihe zu stehen.“ Zuletzt spielte er in der Europa-League im ukrainischen Simferopol durch (3:1), in der Bundesliga wechselte Heynckes ihn zweimal ein. Zur ersten Elf will Balitsch dann schon gehören, möglichst Sonnabend in Hannover.

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