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Hannover 96 Fromlowitz: „Wenn es sein muss, mache ich den Mund auf“
Sportbuzzer Hannover 96 Fromlowitz: „Wenn es sein muss, mache ich den Mund auf“
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12:42 10.08.2010
Im 96-Tor: Florian Fromlowitz. Quelle: zur Nieden
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Wo stehen Sie und das Team kurz vor dem Pflichtspielstart?

Ich bin langsam auf dem Level, wo ich hin will. Für die Mannschaft gibt es nach dem 1:1 gegen Osnabrück noch Steigerungspotenzial da. Wir haben vielleicht in der Vorbereitung nicht so die Ergebnisse gebracht, aber wir haben uns im Training viel erarbeitet.

Haben Sie Ihre Position als Nummer eins im Torwartduell mit Markus Miller untermauert?

Es ist natürlich schön, wenn ich Bestätigung und Lob bekomme. Ich habe mich im Training immer reingehängt, habe die Situation angenommen und schon mit dem Klassenerhalt gezeigt, was ich kann. Jetzt will ich eine konstante Saison spielen und der Mannschaft Sicherheit geben. Damit ist das Thema dann auch durch.

Wie wegweisend ist der DFB-Pokal-Auftakt in Elversberg?

Wir müssen uns in Elversberg Selbstvertrauen holen, um für das Heimspiel gegen Frankfurt gewappnet zu sein. Jeder Einzelne ist in der Verantwortung, einen guten Start hinzulegen. Dafür müssen alle konzentriert auftreten. Im letzten Jahr gabs mit dem 1:3 in Trier ein Alarmsignal – das wollen wir auf keinen Fall nochmal erleben.

Die Viererkette harmoniert noch nicht perfekt. Wie beobachten Sie das von hinten?

Ich würde da nicht allein die Abwehr in die Verantwortung nehmen. Nach einem Eckball oder einer Standardsituation muss die ganze Mannschaft verteidigen. Ich fühle mich gut mit unseren Abwehrspielern. Man sieht ja, die Viererkette ist komplett bei der Nationalmannschaft, daher kann sie so schlecht nicht sein.

Wichtige Spieler haben den Klub verlassen. Wie kann die Mannschaft das auffangen?

Wir haben eine enorm junge Mannschaft und müssen schauen, dass wir auf dem Platz auch verbal genau wissen, wer die Führung hat. Da fehlen so Typen wie Arnold (Bruggink, Anm. d. Red.) oder Hanno (Balitsch) schon, aber in die Rollen kann man hineinwachsen. Wir haben jetzt mit Schulle (Christian Schulz) einen bei der Nationalmannschaft, der mit Selbstvertrauen zurückkommen wird, und mit Steve (Cherundolo) einen guten Kapitän. Das sind Säulen, an denen wir uns hochziehen und in der Bundesliga auch bestehen können.

Und Sie schreien kräftig von hinten?

Klar. Das ist auch meine Aufgabe. Ich versuche, meinen Teil dazu beizutragen. Aber natürlich ist das Hauptaugenmerk, dass Ruhe herrscht und wir hinten konzentriert unsere Aufgabe bewältigen. Aber wenn es sein muss, mache ich den Mund auf. Umgekehrt hat auch jeder das Recht, mir was zu sagen. thl

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