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Hannover 96 Bitterer Rückschlag für Slomka
Sportbuzzer Hannover 96 Bitterer Rückschlag für Slomka
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11:59 24.01.2010
Mirko Slomka Quelle: lni
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„Das ist natürlich ein ganz bitterer Rückschlag für uns“, sagte der 42-jährige Fußball-Coach nach dem 0:1 (0:1) beim FSV Mainz 05. In Hannover ist Slomka nun als Psychologe gefordert. Acht Spiele währt die Misserfolgsserie des Tabellen-16., seit dem Freitod von Robert Enke hat die Mannschaft nicht mehr gewonnen. „Ein Mental-Coach ist kein Thema. Wir konzentrieren uns ganz auf die Arbeit auf dem Platz. Auch ein Trainer muss in die Köpfe der Spieler vordringen. Die Mannschaft hört mir zu“, sagte Slomka. „Wir müssen versuchen, negative Gedanken nicht an uns heranzulassen. Der Trainer hat gut mit uns gesprochen, wie ein Psychologe“, erklärte Kapitän Arnold Bruggink. Der Niederländer wünscht sich nichts sehnlicher als ein Ende der Negativserie: „Ein Sieg würde Kräfte freisetzen.“ Slomka, Nachfolger des glücklosen Andreas Bergmann, sah Gutes in der Niederlage. „Wir haben nach dem Rückstand gut reagiert, viel Ballbesitz gehabt, in der Defensive ordentlich gestanden, alles versucht. Die Reaktion stimmt mich optimistisch“, sagte der neue Trainer. „Jetzt müssen wir unbedingt am nächsten Samstag Nürnberg auf Distanz halten“, meinte er.

Die Mainzer, bei den der frühere 96-Profi Jan Simak ein eher unspektakuläres Debüt gab, waren das bessere Team. Das drückte sich nicht nur in dem frühen Siegtor durch den 19-jährigen Andre Schürrle in der 5. Minute aus. 96-Keeper Florian Fromlowitz verhinderte mit zwei Glanzparaden eine höhere Niederlage, Gefahr ging bei den Gästen nur von Freistößen aus.

„Eines ist klar: Wir brauchen im Sturm jemanden, der die Bälle verwertet. Da fehlt uns komplett die Effektivität. Zudem lassen wir die Passgenauigkeit im Spiel nach vorn vermissen“, kritisierte Slomka das schwache Offensivspiel. Er will mit Sportdirektor Jörg Schmadtke und Clubchef Martin Kind die Personallage analysieren. „Das Thema Neuzugänge steht auf der Tagesordnung“, meinte der 96-Trainer. lni

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