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Hannover 96 96 hält Schulz und Rosenthal
Sportbuzzer Hannover 96 96 hält Schulz und Rosenthal
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11:00 17.12.2009
Abwehr-Stratege: Christian Schulz bleibt bis 2011 bei Hannover 96. Quelle: zur Nieden
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VON DIRK TIETENBERG

HANNOVER. Jan Rosenthal sagts ganz gelassen: „Nur eine Formalität.“ Aber eine enorm wichtige. 96 nutzte jetzt die Möglichkeit zur einseitigen Vertragsverlängerung beim 23-jährigen Rosenthal und bei Christian Schulz (26). Beide sind damit bis 2011 an Hannover gebunden. „Auf jeden Fall ein gutes Zeichen“, findet Rosenthal, „das zeigt die Wertschätzung.“

Beide sind noch jung. Der eine, Schulz, hält seit einem Jahr die 96-Verteidigung zusammen. Der andere, Rosenthal, besitzt vielleicht das größte Talent im 96-Kader. Das er allerdings bis jetzt immer nur andeuten konnte, weil ihn Muskelverletzungen ständig zurückwarfen. Die aktuelle Verletzung, eine „kleine Zerrung“, wie er sagt, will er noch in dieser Woche auskurieren. Möglichst bis zum Bochum-Spiel am Sonnabend.

96-Sportdirektor Jörg Schmadtke fackelte in beiden Fällen nicht lange. Dabei hätte er bis April Zeit gehabt. „Es war doch klar, dass wir verlängern, und das haben wir jetzt gemacht“, erklärte Schmadtke, „damit beide vor Weihnachten wissen, woran sie sind und die Spekulationen aufhören.“ Dortmund zeigte zwischenzeitlich Interesse an Rosenthal, der Hamburger SV an Christian Schulz. Hätte 96 die Frist verstreichen lassen, wären beide nach der Saison ablösefrei gewesen.

Will ein Klub einen der beiden Profis holen, wirds nun teuer. Für Rosenthal dürften drei Millionen, für Schulz 4,5 Millionen fällig sein. An Bremen überwies 96 vor zweieinhalb Jahren 1,5 Millionen Euro für den Linksfuß.

Während bei beiden nur eine flink geschriebene Unterschrift nötig war, werden Verhandlungen beim dritten Leistungsträger ungleich härter: Hanno Balitsch. Balitschs Vertrag läuft aus – mit ihm stehen Schmadtke schwierige Verhandlungen bevor. Balitschs Berater erklärte gestern, dass mit einer Entscheidung erst im Frühjahr zu rechnen sei. Schmadtke führte erste Gespräche. „Wir haben uns auf März vertagt“, sagte er.

In den Verträgen von Schulz und Rosenthal nutzte Schmadtke die Möglichkeit zum „unwiderruflichen Angebot“. „Im Prinzip haben beide das schon bei der letzten Vertragsverlängerung unterschrieben“, erläutert Schmadtke. Die Personalentscheidungen begründet Schmadtke auch sportlich: „Christian Schulz ist eine Stütze für die Abwehr. Jan Rosenthal hat Potenzial, das wir weiterentwickeln wollen – und von dem wir profitieren wollen.“

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