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Hannover 96

96-Freudenhaus - volles Stadion gegen Pauli

Endlich wieder Sonnabend. Es wird sich nach Bundesliga anfühlen, wenn der erfahrene Fifa-Schiedsrichter Felix Brych um 13 Uhr anpfeift. „Wird Zeit, dass wir wieder um 15.30 Uhr spielen“, bemerkte 96-Boss Martin Kind gestern. Der Saisonstart Richtung Wiederaufstieg immerhin „war ordentlich“, findet Kind. Mehr als ordentlich ist die Feierlaune der 96-Fans. Die HDI-Arena wird heute zum Freudenhaus der zweiten Liga: Mit 49  000 Zuschauer ist das Stadion ausverkauft.

Hannover. Als prominenter Gast kommt der FC St. Pauli, das eigentliche Freudenhaus der Liga. Aber Fans und Trainer Ewald Lienen haben aktuell wenig Spaß nach dem unglücklichen Saisonstart mit vielen Ausfällen und fünf Punkten.
Da hatte 96 mehr zu feiern. Nach dem ersten Rausch mit zwei Siegen und einem Zwischentief baute Daniel Stendel um: „Das ist ja das Schöne. Wenn es nicht läuft, dann achtet man mehr auf Details.“ Der 96-Trainer setzt nach dem Hochrisikostart auf mehr Sicherheit: Die „Safer Sechs“ mit Marvin Bakalorz und Manuel Schmiedebach hat die Konter-Krankheit erfolgreich bekämpft. 96 gewann zweimal zu null.

Immer noch keine gute Quote hat bisher Niclas Füllkrug als Torjäger ohne Treffer. Aber St. Pauli ist Füllkrugs Lieblingsgegner. Lienen erinnert sich an „einen der besten Stürmer der Liga“, der in der vergangenen Saison mit Nürnberg dreimal gegen St. Pauli traf.

Füllkrug lauert auf seine Chance, genau wie Martin Harnik, der schon zweimal traf. Beide Star-Transfers werden wohl erst mal auf der Bank sitzen: Das Joker-Potenzial sticht so einmalig gut wie die Standardkarte, die 96 so gefährlich ausspielt wie kein anderes Team. Konditionell passt auch alles beim Laufhaus 96 um Stendels Dauerrenner Iver Fossum – je länger das Spiel läuft, desto besser wird die Trefferquote (neun der 14 Tore fielen nach über einer Stunde Spielzeit).
Nach der Feier auf der Münchner Wiesn steigt heute eine Nordparty im Full House bei 96. „Ausverkauft, ein Highlight, das freut uns extrem“, sagt Stendel. Der frühere Kiez-Torsteher Philipp Tschauner spürt „eine noch höhere Anspannung als bei anderen Spielen, aber ich mag das. Das Stadion ist ausverkauft, das ist ein Privileg für uns. Deshalb wollen wir mit aller Macht zu Hause gewinnen.“

Der 96-Boss gab gestern schon die Hausnummer vor: „Ich tippe auf einen Sieg, ab 2:0.“ Kind rechnet mit einem klaren Sieg – und einer Länderspielpause mit 96 in der Spitzengruppe.

Tietenberg


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