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Hannover 96 50+1: Hannover 96 will vor Schiedsgericht klagen
Sportbuzzer Hannover 96 50+1: Hannover 96 will vor Schiedsgericht klagen
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11:42 11.12.2009
96-Präsident Martin Kind kämpft weiter für die Abschaffung der 50+1-Regel.
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Hannover. „Wir rufen das Schiedsgericht an, verbinden das aber mit einer Mediation, die wir davorschalten“, sagte Hannovers Hannover, Präsident Martin Kind. Als Vermittler - Mediatoren - zwischen Hannover und der DFL sollen Juristen eingesetzt werden.

Kind bleibt bei seinem Standpunkt: „Wenn im Konsens keine Einigung möglich ist, werden wir eine Rechtsklärung herbeiführen.“ Sollte die Vermittlung scheitern, entscheide das Schiedsgericht. „Und dann haben wir noch die Option, vor ein EU-Gericht zu ziehen“, erklärte der Unternehmer, der immer wieder betont hatte, „ausdrücklich einen Kompromiss mit dem Ligaverband anzustreben“.

Hannovers Antrag auf Änderung der “50+1“-Regel war Anfang November auf der Ligaversammlung mit großer Mehrheit abgelehnt worden. Die “50+1-Regel“ verhindert, dass Investoren wie zum Beispiel in England mehr als 50 Prozent der Club-Anteile erwerben können. Kind kämpft schon seit Jahren für eine Modifizierung und erhofft sich von einer Öffnung für externe Geldgeber mehr Chancengleichheit. Seiner Ansicht nach ist die Regelung bei von Großsponsoren unterstützten Clubs wie Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim ohnehin „praktisch außer Kraft gesetzt“.

lni

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