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Hannover 96 1:0 in Lautern – 96 jetzt Tabellendritter
Sportbuzzer Hannover 96 1:0 in Lautern – 96 jetzt Tabellendritter
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22:49 26.09.2010
96-Jubel: Hannover gewinnt in Kaiserslautern. Quelle: zur Nieden
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Hannover. Das Überraschungsteam aus Niedersachsen gewann am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern durch das Tor des Norwegers Mohammed Abdellaoue in der 33. Minute mit 1:0 (1:0). Beim FCK scheint dagegen die erste Euphorie nach dem Aufstieg verflogen. Die „Roten Teufel“, in der Tabelle nun auf Rang elf, verloren erstmals in dieser Saison ein Heimspiel und sind bereits seit vier Spielen ohne „Dreier“. Trainer Marco Kurz ließ dieselbe Kaiserslauterer Mannschaft auflaufen, die noch vor vier Tagen bei Borussia Dortmund mit 0:5 unter die Räder gekommen war.

Nach einigen Unsicherheiten zu Beginn des Spiels zeigten sich die Gastgeber aber gut erholt von dem Debakel und hatten die erste Chance durch Martin Amedick, der in der 12. Minute knapp neben das Tor köpfte. Nur wenige Sekunden später scheiterte erst Torjäger Srdjan Lakic an 96-Keeper Florian Fromlowitz, dann parierte der Ex-Lauterer auch den Nachschuss von Ivo Ilicevic aus kurzer Distanz.

In der 750. Bundesliga-Partie von Hannover waren die Niedersachsen im Spiel nach vorn in der ersten halben Stunde überhaupt nicht zu sehen. Das Team von Trainer Mirko Slomka lauerte auf Konter, die zuletzt beim 4:1 gegen Werder Bremen starken Angreifer Didier Ya Konan und Abdellaoue waren in der FCK-Hintermannschaft fast komplett abgemeldet. Die Führung fiel dann auch wie aus dem Nichts. Den ersten gelungenen Angriff schloss Abdellaoue nach einer Flanke von Manuel Schmiedebach erfolgreich mit dem Kopf ab.

Nach der Führung versäumten es die 96er nachzusetzen und hatten kurz vor dem Halbzeitpfiff Glück, als Lauterns Leon Jessen den Ausgleich auf dem Fuß (41.) hatte. Der Abwehrspieler nutzte ein Missverständnis der Hannoveraner und war plötzlich im Strafraum durch. Der Außenverteidiger zirkelte den Ball zwar an Fromlowitz vorbei, aber der Pfosten verhinderte den ersten Bundesliga-Treffer von Jessen.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nicht ansehnlicher, die Teams neutralisierten sich zumeist im Mittelfeld. Während die Niedersachsen auf weitere Konter hofften, fehlten Kaiserslautern die spielerischen Mittel, um ihren Spitzen in Position zu bringen. Die Angriffe der bemühten Lauterer wirkten halbherzig und einfallslos.

Dennoch sorgte Kaiserslautern von Zeit zu Zeit für Gefahr. Der Distanzschuss (61.) von Ilicevic flog aber ebenso über den Hannoveraner Kasten wie der Freistoß des Kroaten aus 20 Metern (72.). Auch der im Strafraum unverhofft an den Ball kommende Brasilianer Rodnei zielte aus fünf Metern (76.) zu hoch. Kurz darauf setzte Amedick einen Kopfball knapp vorbei (80.). dpa

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