Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Fussball Rudy rettet Hoffenheim Punkt gegen Schalke
Sportbuzzer Fussball Rudy rettet Hoffenheim Punkt gegen Schalke
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:02 26.02.2017
Schalke 04 und die TSG Hoffenheim trennen sich mit 1:1. Quelle: Guido Kirchner
Anzeige
Gelsenkirchen

Sebastian Rudy hat die Pleitenserie von 1899 Hoffenheim auf Schalke gestoppt. Der Nationalspieler rettete dem Team von Trainer Julian Nagelsmann mit seinem Treffer in der 79. Minute zum 1:1 (0:1) gerade noch einen Punkt im Spiel beim FC Schalke 04.

Damit gelang den Hoffenheimern erstmals seit Januar 2011 wieder ein Punktgewinn bei den Königsblauen, zugleich sammelten die auf Platz vier liegenden Kraichgauer einen weiteren Zähler im Rennen um die Champions-League-Plätze.

Die Schalker kommen dagegen in der Tabelle nach dem nächsten Unentschieden nicht wirklich voran. Mit 27 Zählern liegt das Team von Trainer Markus Weinzierl auf Platz zwölf. Dabei hatte Aushilfs-Torjäger Alessandro Schöpf die Gastgeber schon nach fünf Minuten auf Kurs gebracht und seine beeindruckende Tor-Serie fortgesetzt. Schon in Köln sowie in der Europa League gegen Saloniki (jeweils 1:1) hatte der Ex-Nürnberger für die Königsblauen getroffen. Insgesamt war es schon das siebte Pflichtspiel-Tor für Schöpf.

"Ich bin zufrieden, dass die Mannschaft ruhig weitergespielt und nicht verloren hat. Schalke war in den letzten Jahren nicht das beste Pflaster für uns. Wenn ich aber die Spielanteile sehe, bin ich nicht zufrieden. Wir hätten das Spiel gewinnen können. Wir waren sehr dominant und sehr überlegen", sagte Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifußball.

Das frühe Führungstor - Burgstaller hatte den Treffer für seinen österreichischen Landsmann vorbereitet - spielte den Gastgebern in die Karten. Nach den strapaziösen englischen Wochen konnten sich die Schalker zurückziehen und den Hoffenheimern die Spielführung überlassen. Schließlich wartet auf die Weinzierl-Elf schon am Mittwoch das Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München, ehe es im März gleich dreimal zum Duell mit Borussia Mönchengladbach in der Liga und im Europacup kommt.

Die Hoffenheimer gefielen indes durch eine technisch versierte Spielweise, zeigten allerdings im Abschluss Schwächen. Denn die Chancen für das Team von Julian Nagelsmann waren jedenfalls da. In der 16. Minute traf Ermin Bicakcic nach Freistoß von Kerem Demirbay den Ball nicht richtig, dann setzte Steven Zuber einen Schuss knapp über das Tor (26.), ehe S04-Keeper Ralf Fährmann gegen Demirbay parierte (36.). Kurz vor der Pause versuchte es Nadiem Amiri mit einem Distanzschuss aus 35 Metern (45.).

So hatte die Schalker Hintermannschaft einiges zu tun. Dabei war die Münchner Leihgabe Holger Badstuber für den verletzten Brasilianer Naldo ins Team gerückt. Der Innenverteidiger hatte gegen Saloniki einen Sehnenriss erlitten und fällt bis zum Saisonende aus.

Hoffenheims Torjäger Sandro Wagner war größtenteils abgemeldet. Erst in der 51. Minute gab der zehnfache Torschütze seinen ersten Schuss in Richtung Schalker Gehäuse ab. Mitte der zweiten Halbzeit hätte eine Kopfball-Vorlage Wagners fast noch Adam Szalai gefunden, doch der Ex-Schalker kam Sekunden-Bruchteile zu spät (70.).

Auf der Gegenseite zeigte sich Burgstaller wieder sehr aktiv in der Schalker Sturmzentrale. Der Winter-Einkauf war an vielen Aktionen beteiligt, auch wenn ihm selbst kein Treffer gelang.

Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Gäste den Druck und wurden schließlich belohnt. Eingeleitet durch einen feinen Pass von Kevin Vogt flankte Zuber den Ball auf Rudy, der freistehend einköpfte.

dpa

Dieses Tor sorgt für Diskussionen. Gladbachs Europacup-Held Stindl bugsiert den Ball unabsichtlich mit dem Arm ins Tor. Der Treffer zählt. Gladbach gewinnt. Die Regel lässt Platz für Interpretationen. Die Bundesliga debattiert über Fairplay. Ingolstadt nützt das nichts.

26.02.2017

Eine Woche nach dem unglücklichen 1:1 gegen den FC Bayern macht es Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt besser. Nach der Führung legen die Berliner diesmal nach. Allerdings hätte die Partie auch zugunsten der Hessen laufen können.

25.02.2017

Der HSV erlebt in München das nächste Desaster. Die Bayern-Stars schenken ihrem Trainer im 1000. Spiel ein 8:0. Dreifach-Torschütze Lewandowski verlässt die Arena mit einem besonderen Andenken.

25.02.2017
Anzeige