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Fussball Lambert zur Terrorgefahr: EM wird "kein weiches Ziel sein"
Sportbuzzer Fussball Lambert zur Terrorgefahr: EM wird "kein weiches Ziel sein"
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11:52 11.05.2016
Jacques Lambert geht von einer sicheren EM aus. Quelle: Christian Charisius
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Berlin

Mit einem 34-Millionen-Euro-Budget und bis zu 12 000 Sicherheitskräften wappnen sich die Organisatoren der Fußball-EM in Frankreich gegen mögliche Terroranschläge.

"Wenn am 10. Juni die Europameisterschaft beginnt, dann haben wir alles getan, um das höchstmögliche Sicherheitsniveau zu erreichen", sagte Ok-Chef Jacques Lambert in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Experten hätten gesagt, dass Terroristen "weiche Ziele suchen - solche, wo man keinen Terroranschlag erwartet", betonte der 68 Jahre alte Franzose. "Ich kann ihnen versichern: Die Europameisterschaft 2016 wird kein weiches Ziel sein."

Es sei "viel einfacher, zehn Stadien abzuschirmen", als beispielsweise die Tour de France mit Straßenstrecken über 3500 Kilometer zu sichern. Um die EM-Arenen werde es zwei Sicherheitsringe geben, informierte Lambert. Besondere Maßnahmen werde es zum Rundumschutz der 24 Teams geben. "Immer, wenn sich eine Mannschaft von einem zu einem anderen Punkt begibt, wird sie systematisch von Polizeifahrzeugen begleitet", berichtete Lambert, der am Mittwoch auch im Sportausschuss des Deutschen Bundestags zur aktuellen Situation berichten wollte.

Nach den Attentaten von 2015 habe man das Budget um 20 Prozent erhöht, sagte der Ok-Präsident. Zum Einsatz kommen auch rund 300 ausländische Polizisten aus 23 Ländern. Darüber hinaus werden ausländische Geheimdienste in Frankreich aktiv sein. Für den Schutz der Fan-Meilen - in Verantwortung des Staates und der Städte - stehen 24 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Macher hatten zunächst mit 40 Prozent ausländischen Fußballfans gerechnet. "Doch es hat sich herausgestellt, dass zwei Drittel der Besucher aus dem Ausland kommen", berichtete der Ok-Chef. "Wir haben 2,5 Millionen Tickets für 51 Spiele verkauft", erklärte Lambert, nur noch "einige tausend" könnten im Internet bestellt werden. Deutschland sei mit 14 Prozent der größte Ticket-Abnehmer.

dpa

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