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Die Recken So viel Europa steckt schon in den Recken
Sportbuzzer Die Recken So viel Europa steckt schon in den Recken
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19:12 04.12.2017
Haben Europa im Blick: Die Recken stehen bestens da in der Liga. Quelle: Florian Petrow
Hannover

* Die Spieler: Der Kader ist voll von Spielern mit Europapokal-Erfahrung. Kai Häfner gewann mit Göppingen schon den EHF-Pokal, Evgeni Pevnov mit den Füchsen Berlin. Ilija Brozovic spielte mit Kiel in der Champions League, Pavel Atman mit Brest, Sven-Sören Christophersen mit Berlin, Casper Mortensen mit Bjerringbro-Silkeborg. Auch sein Landsmann Morten Olsen spielte in jungen Jahren schon EHF-Cup und Champions League mit dänischen Clubs. Außerdem warf er die Recken 2013 nach Europa, wechselte dann aber nach Frankreich. Damalige Europa-Recken, die immer noch im Kader sind: Martin Ziemer, Runar Karason, Timo Kastening, Torge Johannsen, Mait Patrail und Lars Lehnhoff.

* Die Trainer: Erfolgscoach Carlos Ortega und Co-Trainer Iker Romero sind selbst echte Stars, Europa ist Alltag für die beiden. Romero gewann den Europapokal der Pokalsieger doppelt, später mit dem FC Barcelona zweimal die Champions League, 2015 mit den Füchsen Berlin den EHF-Pokal. Ortega war noch besser: Er gewann die Champions League als Aktiver sogar sechsmal und ist damit einer der erfolgreichsten Spieler des Wettbewerbs. Als Trainer schaffte er es 2015 mit dem ungarischen Spitzenteam Veszprem ins Champions-Finale.

* Die Halle: Seit dem Wechsel aus der Swiss-Life-Hall spielen die Recken auch in Sachen Heimspielort in der Spitzenklasse mit. Fast 10 000 Fans passen in die moderne Tui-Arena. Der neue Videowürfel hängt am Hallendach, die riesige Halle hat großes Flair. Nur der Zuschauerschnitt könnte ein bisschen höher sein. Aber bei Europa-Spielen dürfte die Riesen-Atmosphäre die Recken richtig tragen.

* Das Geld: Mit einem Etat von vier bis fünf Millionen Euro liegen die Recken „nur“ im Mittelfeld der Liga. Zum Vergleich: Die Top-Teams der Liga reichen an die zehn Millionen ran. Finanzieller Aufwand und sportlicher Ertrag stehen in Hannover augenblicklich also in einem sehr guten Verhältnis. Soll es dauerhaft nach Europa gehen, müsste das Budget sicher angehoben werden, um konkurrenzfähig zu sein und die Doppelbelastung abzufangen.

Von Jonas Szemkus und Simon Lange

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