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Grafité

Torjäger am Kopf verletzt

Wolfsburg ohne Grafité nach Braga

Den VfL Wolfsburg hat es zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel des UEFA-Cups beim SC Braga hart getroffen.

Der Fußball-Bundesligist muss in der Partie beim Tabellen-Siebten der portugiesischen Liga in Grafitè ausgerechnet seinen Sturmführer ersetzen. Der 29 Jahre alte Brasilianer, mit 11 Toren aus 11 Bundesliga-Partien so zielsicher wie nie zuvor, hat sich im Training eine schwere Kopfverletzung zugezogen. Das ergab eine eingehende Untersuchung am Dienstag im Wolfsburger Klinikum.

Trotz der schlimmen Nachricht war Trainer Felix Magath eher erleichtert. „Ich bin froh, dass es so glimpflich ausgegangen ist“, sagte der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer am Dienstagnachmittag. Während die Mannschaft am Mittwochvormittag nach Portugal abfliegt, wird Grafité weiter im Wolfsburger Klinikum behandelt. Die Verletzung wurde als Bruch des Felsenbeins am Ohr diagnostiziert und kann unter Umständen eine längere Zwangspause nach sich ziehen.

Grafité war im Montags-Training mit seinem Mannschaftskameraden Sascha Riether zusammengeprallt und danach mit dem Notarztwagen ins Wolfsburger Klinikum eingeliefert werden. Der wuchtige Stürmer war auf dem glitschigen Rasen ausgerutscht, Riether traf ihn unglücklicherweise an der Schläfe. Der Stürmer verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Magath brach die Übungseinheit daraufhin sofort ab und erkundigte sich wie auch die Mannschaft am Abend im Klinikum nach dem Befinden des Verletzten.

Wer im ersten Auswärtsspiel des Werksclubs in der UEFA-Cup-Gruppenphase zu später Stunde (22.30 Uhr/MEZ) in Braga in die Rolle von Grafité schlüpfen könnte, ist ungewiss. Denkbar erscheint eine etwas weniger offensiv ausgerichtete Elf als gewohnt, in der U21-Nationalspieler Ashkan Dejagah als hängende Spitze neben Stoßstürmer Edin Dzeko agiert.


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