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Anna-Lena Friedsam verlor das Finale von Linz.

Anna-Lena Friedsam verlor das Finale von Linz. © Reinhard Eisenbauer

Tennis

WTA: Final-Niederlagen für Kerber und Friedsam

Erst verliert Angelique Kerber, dann verpasst Anna-Lena Friedsam den ersten großen Titel ihrer Tennis-Karriere. Zumindest Kerber kann für das WTA-Finale der besten Acht in Singapur planen.

Hongkong. Trotz starker Leistungen bei den Tennis-Turnieren in Hongkong und Linz ist das Wochenende für Angelique Kerber und Anna-Lena Friedsam enttäuschend geendet.

Durch die 6:3, 6:7 (4:7), 1:6-Niederlage gegen die frühere Weltranglisten-Erste Jelena Jankovic aus Serbien verpasste Kerber den fünften Turniersieg der Saison. Der Freude über ihre erste Finalteilnahme auf der WTA-Tour folgte auch für die 21-jährige Friedsam Enttäuschung: die Nummer 118 der Welt war beim 4:6, 3:6 in Linz gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa über weite Strecken ohne Chance.

Deutschlands beste Tennisspielerin Kerber hätte sich mit einem Sieg in Hongkong aus eigener Kraft für das WTA-Finale der acht besten Spielerinnen dieser Saison in Singapur in der kommenden Woche qualifizieren können. Aber auch so kann die Linkshänderin mit großer Sicherheit ihre dritte Teilnahme nach 2012 und 2013 planen. Bei einer 6:3, 6:5-Führung im zweiten Satz hatte sie schon kurz vor dem Erfolg gestanden, musste sich nach knapp zweieinhalb Stunden aber noch geschlagen geben.

"Ich habe bis zum Ende des Matches mein Bestes versucht. Jelena hat einfach zu gut gespielt", sagte Kerber. "Ich habe bis zum letzten Punkt gekämpft, an manchen Tagen tut Dir überall im Körper etwas weh", fügte die 27-Jährige hinzu. Die WTA-Veranstaltung in Hongkong war mit 250 000 Dollar dotiert.

Für Friedsam war bereits nach nicht mal eineinhalb Stunden ihr erstes Finale vorbei. Nach zuvor starken Leistungen bei dem mit 226 728 US-Dollar dotierten Hartplatz-Turnier wirkte sie gegen die an Nummer sieben gesetzte Pawljutschenkowa müde und fand keinen Zugriff zum Spiel. Chancen auf das WTA-Finale hatte die 21-Jährige nicht.

In Singapur dabei sind bisher die Weltranglisten-Zweite Simona Halep aus Rumänien, Wimbledon-Finalistin Garbiñe Muguruza aus Spanien, die zweimalige Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova aus Tschechien und die Polin Agnieszka Radwanska, die am Sonntag das Turnier in Tianjin gewann. Die Russin Maria Scharapowa ist zwar qualifiziert, hatte sich Ende September allerdings erneut verletzt. Die Weltranglisten-Erste Serena Williams aus den USA hat ihre Saison vorzeitig beendet. Die letzten Plätze werden beim WTA-Turnier in Moskau während der neuen Woche vergeben.

dpa


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