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Die Erleichterung sieht man ihm an: Theo Zwanziger auf der Präsidiumssitzung des DFB.© dpa

Schiedsrichter-Skandal

Trotz Affäre Amerell: Zwanziger bleibt DFB-Präsident

Theo Zwanziger bleibt DFB-Präsident trotz der Kritik an seiner Person im Schiedsrichter-Skandal um Manfred Amerell. Dies entschieden am Freitagabend Vorstand und Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt/Main.

Frankfurt/Main. „Ich bin sehr zufrieden und habe mich sehr über den Vertrauensbeweis von Vorstand und Präsidium gefreut“, sagte Zwanziger nach den Sitzungen der beiden Gremien. Zwanziger will sich beim Bundestag im Oktober für weitere drei Jahre als Chef des mit 6,7 Millionen Mitgliedern größten Sportfachverbandes der Welt wählen lassen.

Bei einem außerordentlichen Bundestag bereits am 9. April soll die Reform des Schiedsrichterwesens vorangetrieben werden. Zwanziger hatte seinen Funktionärskollegen erklären müssen, warum der DFB so spät von den gegen den Schiedsrichter-Funktionär Amerell erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung erfuhr. Schiedsrichter-Chef Volker Roth hatte die von Bundesliga-Referee Michael Kempter gemachten Aussagen erst einen Monat später weitergeleitet. Noch vor der Sitzung in Frankfurt hatten Franz Beckenbauer und der frühere DFB-Boss Gerhard Mayer-Vorfelder Zwanziger den Rücken gestärkt. dpa


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