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Mark Webber gehört zu den Routiniers im Fahrerlager.

Mark Webber gehört zu den Routiniers im Fahrerlager. © Srdjan Suki

Motorsport

Tribut vom Team: Webber steigt in 200er Club auf

Es ist eine Huldigung für die bisherige Formel-1-Karriere von Mark Webber. Ausgerechnet jetzt, könnte man denken. Der Australier wird beim Großen Preis von Bahrain seinen 200. Grand-Prix-Start feiern.

Sakhir. Der 35-Jährige steigt damit in einen erlesenen Kreis auf: Nur zwei seiner aktuellen Kollegen, Dinner-Kumpel Fernando Alonso von Ferrari und der Brite Jenson Button von McLaren, gehören zum 200er-Club.

Und doch: Ausgerechnet jetzt. Denn zu keinem Zeitpunkt seit Webber für Red Bull fährt, war die Lage so angespannt: der Zoff um den geklauten Sieg in Malaysia durch seinen Stallrivalen Sebastian Vettel, die schier unglaubliche Pannenserie in China und obendrauf noch das gemeinsame Twitter-Bild mit Alonso beim Abendessen in Dubai - Freunde unter sich, Vettel-Gegner unter sich.

"Es war ein so rohes und frisches Team, als ich dort ankam", blickt Webber in dem Video zu seinem Jubiläumsrennen zurück. "Er war sofort ein Kandidat, wir brauchten einen schnellen Fahrer für die erste Reihe", ergänzt Teamchef Christian Horner. Seine neun Siege holte Webber seit 2007 für Red Bull, nachdem er für Minardi (2002), Jaguar (2003/4) und Williams (2005/6) gefahren war. Ob er auch bei den Siegen hier eine runde Zahl schafft, wird sich zeigen.

dpa


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