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Frankfurts Alexander Meier ist stolz auf seine Torjägerkanone.

Frankfurts Alexander Meier ist stolz auf seine Torjägerkanone. © Arne Dedert

Fußball

Torschützenkönig Alexander Meier: "Darauf bin ich stolz"

Fragen an den neuen Bundesliga-Torschützenkönig Alexander Meier von Eintracht Frankfurt nach dem 2:1 (2:1)-Sieg gegen Bayer Leverkusen. Sie haben es tatsächlich geschafft.

Frankfurt/Main. t. Sie halten die Torjägerkanone in den Händen, obwohl Sie seit mehreren Wochen verletzt sind. Was empfinden Sie nach dieser Auszeichnung und auch nach dem Jubel durch Ihre Mannschaft und die Fans?

 

Meier: Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich will einfach nur Danke sagen an die Mannschaft, die mir das hier möglich gemacht hat, an das Trainerteam und natürlich an die Fans. Ich hatte eine Gänsehaut, das war ein besonderer Moment. Darauf bin ich stolz.

 

Bis zum letzten Moment waren Sie immer sehr zurückhaltend, wenn es um Ihre Chancen auf diese Torjägerkanone ging. Hatten Sie dieses Ziel schon abgeschrieben und vor allem: Haben Sie heute auf der Tribüne noch einmal richtig gezittert?

 

Meier: Ich war vor allem immer realistisch. Nach meiner schweren Verletzung dachte ich: Das war es, Torschützenkönig kann ich nicht mehr werden. Ich habe mir danach auch immer wieder gesagt, es kann jederzeit passieren, dass mich noch jemand einholt. Heute war ich auf beide Fälle eingestellt.

 

Wie geht es jetzt mit Ihnen weiter? Wie lange müssen Sie noch in der Reha bleiben, wann rechnen Sie mit Ihrem Comeback?

 

Meier: Ich werde mich heute noch freuen und mit der Familie feiern. Aber schon am Montag fahre ich wieder nach Basel in die Reha, damit ich schnell auf den Platz zurückkommen kann. Es war von Anfang an klar, dass es mit dieser Verletzung vier bis sechs Monate dauern kann. Mit dem Anfang der neuen Saison wird es also eng.

 

Und wo zu Hause werden Sie die Kanone jetzt hinstellen?

 

Meier: Das weiß ich noch nicht. Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich werde mal ein wenig herumlaufen und einen geeigneten Platz suchen.

dpa


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