Navigation:
Der Würzburger Elia Soriano freut sich im Hintergrund über das Eigentor von St. Paulis Vegar Eggen Hedenstad (l,2).

Der Würzburger Elia Soriano freut sich im Hintergrund über das Eigentor von St. Paulis Vegar Eggen Hedenstad (l,2). © Daniel Karmann

Fußball

St. Pauli verlängert Negativserie - 0:1 in Würzburg

Die Krise des FC St. Pauli in der 2. Fußball-Bundesliga verschärft sich immer mehr. Die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen bleibt nach dem bitteren 0:1 (0:0) am Montagabend bei den Würzburger Kickers zum Abschluss des 12. Spieltags auch in der achten Zweitligapartie nacheinander sieglos.

Würzburg. Ein Eigentor von Vegar Eggen Hedenstad (84. Minute) sorgte in der mit 13 080 Zuschauern ausverkauften Würzburger Arena für die Entscheidung. Mit nur sechs Zählern geht der abstiegsbedrohte Hamburger Kultverein als Schlusslicht in die Länderspielpause. Der Aufsteiger aus Würzburg kletterte hingegen auf den sechsten Rang.

Lienen durfte sich vor der Partie über öffentliche Rückendeckung von Geschäftsführer Andreas Rettig freuen. "Ewald ist und bleibt der Chef", versicherte Rettig bei Sport1. An der schwierigen Ausgangslage änderte dies jedoch nichts, zumal Lienen gleich auf sechs Stammkräfte verzichten musste. Christopher Avevor zog sich in der Partie auch noch eine leichte Gehirnerschütterung zu.

Hollerbach, der als Spieler selber einmal in Diensten der Hamburger stand, konnte das erste Montagsspiel seiner Mannschaft in der 2. Bundesliga deutlich gelassener angehen. In der Deckung stellte der 46-Jährige jedoch auf eine variable Dreierkette um, um viel Druck auf die Gäste zu entfalten.

Das gelang anfangs nicht. Lienens Team spielte mutig nach vorne und hinterließ in den ersten Minuten keinen verunsicherten Eindruck. Die Würzburger kamen jedoch immer besser ins Spiel und sorgten für eine Dauerbeschäftigung der wackligen FC-Defensive. Der entscheidende Pass fehlte aber. Rico Benatelli (10.) hatte mit einem wuchtigen Kopfball gegen die Latte die beste Chance in den ersten 45 Minuten.

Nach dem Seitenwechsel brachten die Gäste zwar etwas mehr Ruhe in ihr Spiel, doch die Würzburger agierten immer noch überlegen. Sechs Minuten vor dem Abpfiff durften die Heimfans doch noch jubeln.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Anzeige