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Alex Cejka liegt vor der letzten Runde vier Schläge hinter Jason Day.

Alex Cejka liegt vor der letzten Runde vier Schläge hinter Jason Day. © Erik S. Lesser

Golf

Players Championship: Day führt, Cejka auf Platz zwei

Alex Cejka spielt bei der Players Championship in Nordflorida groß auf. Der 45-Jährige geht am Sonntag als Zweiter auf die Schlussrunde, hat vier Schläge Rückstand auf den bislang überragenden Australier Jason Day.

Ponte Vedra Beach. Bei der Players Championship in Ponte Vedra Beach ist Jason Day weiterhin der dominierende Golfer. Die Nummer eins der Weltrangliste aus Australien leistete sich auf dem Par 72-Kurs des TPC Sawgrass mit einer 73 die erste Runde über Platzstandard.

Dennoch liegt Day mit einem Gesamtergebnis von 202 insgesamt vier Schläge vor einem Trio, zu dem auch Alex Cejka gehört. Der 45-jährige Münchner, der seit Jahren in Las Vegas lebt, spielte Par. Bis zum drittletzten Loch lag er noch zwei über Par, schaffte dann aber auf der 16. und 17. Bahn jeweils ein Birdie und kam mit einer 72 ins Clubhaus. "Das war ein glückliches Ende. Ich weiß nicht, was sie über Nacht mit dem Platz gemacht haben, er war heute sehr schnell und somit sehr schwer", sagte Cejka.

Er kann sich nun berechtigte Hoffnungen auf sein bestes Abschneiden beim inoffiziellen fünften Major des Jahres machen. "Mir gefällt, wo ich stehe. Ich spiele gut, habe noch 18 Bahnen vor mir und werde einfach rausgehen und alles geben, was ich kann", so Cejka.

Sein Auftritt weckt Erinnerungen an 2009. Damals war der gebürtige Tscheche bei der Players Championship in Nordflorida sogar als Führender mit einem Vorsprung von fünf Schlägen auf die letzten 18 Bahnen gegangen, hatte dann jedoch seine Nerven nicht im Griff, spielte eine 79 und fiel noch auf Platz neun zurück.

2014-Champion Martin Kaymer hat keine Chancen mehr auf eine Top-Platzierung. Der Rheinländer benötigte auf der 14. Bahn, einem Par 4-Loch, neun Schläge und liegt mit einem Tagesergebnis von vier über Par auf Position 45. Bernhard Langer hatte ebenso den Cut verpasst wie Titelverteidiger Rickie Fowler, Phil Mickelson und der Weltranglisten-Zweite Jordan Spieth (alle USA).

dpa


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