Navigation:
Für Andrea Petkovic sind die US Open nach der dritten Runde beendet.

Für Andrea Petkovic sind die US Open nach der dritten Runde beendet. © Jason Szenes

Tennis

Petkovic bei den US Open draußen

Der anhaltende New Yorker Spätsommer war für Andrea Petkovic womöglich zu viel, in der dritten Runde der US Open schied die Darmstädterin aus. Petkovic schien es zwischenzeitlich nicht gut zu gehen, obwohl sie es bis zum Ende tapfer probierte.

New York. Unter der stechenden Mittagssonne von New York hat es Andrea Petkovic verpasst, als erste deutsche Tennisspielerin das Achtelfinale bei den US Open zu erreichen.

Die Darmstädterin verlor in New York 6:7 (2:7), 3:6 gegen die britische Qualifikantin Johanna Konta und ließ sich im zweiten Satz wegen Unwohlseins behandeln. Petkovic wollte zum dritten Mal in ihrer Karriere unter die besten 16 in Flushing Meadows einziehen. Nach der 18. der Weltrangliste hatten am Samstag noch Philipp Kohlschreiber, Angelique Kerber, Mona Barthel und Sabine Lisicki die Chance auf das Weiterkommen. Bei den ersten drei Grand-Slam-Turnieren der Saison stand kein Deutscher im Achtelfinale.

Den guten Start mit einer 2:0-Führung konnte Petkovic nicht zum Gewinn des ersten Satzes gegen die 97. der Weltrangliste nutzen. Im Louis-Armstrong-Stadium, das beim ersten Match des Tages zunächst nur spärlich gefüllt war, wechselten bei beiden Spielerinnen gute Aktionen mit vielen Fehlern.

Nach dem verlorenen Tiebreak, in dem Petkovic zunächst 2:0 führte und dann sieben Punkte in Serie abgab, schien sich die 28-Jährige zunehmend unwohl zu fühlen und ließ beim ersten Seitenwechsel nach dem 0:3 im zweiten Satz den Physiotherapeuten kommen. Er maß bei Petkovic sogar den Blutdruck, während die deutsche Nummer zwei ein mit Eisbeuteln gefülltes Handtuch im Nacken liegen hatte. Zwar war es nicht mehr so heiß und schwül wie in den Tagen zuvor, dafür brannte die Sonne am sechsten Turniertag von einem wolkenlosen Himmel.

Petkovic nahm sich unter ihrem Sonnenschirm eine Behandlungspause, danach versuchte es die Viertelfinalistin von 2011 noch einmal und schaffte prompt den ersten Spielgewinn, aber nicht mehr die Wende. Zwar wehrte sie beim Stand von 1:5 drei Matchbälle ab und wirkte etwas erholt von der zwischenzeitlichen Krise. Doch nach knapp zwei Stunden und dem sechsten Matchball war die Partie gegen Konta beendet, die zuvor Wimbledon-Finalistin Garbiñe Muguruza geschlagen hatte.

Die in Australien geborene Britin ungarischer Herkunft trifft am Montag auf die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova. Die Tschechin ließ der Slowakin Anna Schmiedlova beim 6:2, 6:1 keine Chance.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Anzeige