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ERST GOLD, DANN SILBER: Einen Tag nach ihrem erstn Platz beim Kugelstoßen, wurde Franziska Liebhardt am Mittwoch im Weitsprung Zweite.

Überblick

Paralympics: So lief der siebte Wettkampftag

Nach einem starken Auftakt endet der 7. Wettkampftag der Paralympics in Rio de Janeiro ohne weitere Podestplätze. Die Leichtathleten lassen nach überzeugenden Vorläufen auf Medaillen hoffen. In der Nationenwertung führt China, Deutschland ist Siebter.

Rio de Janeiro . Nach den medaillenträchtigen Radrennen und Weitsprung-Silber für Franziska Liebhardt endete der siebte Wettkampftag der Paralympics für die deutsche Mannschaft ohne Podestplatz. Weder im Schwimmen noch in der Leichtathletik kamen Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) am Mittwochabend in Rio de Janeiro unter die ersten Drei.

Nach 349 von 528 Entscheidungen rangiert Deutschland mit neunmal Gold, 13-mal Silber und achtmal Bronze auf Position sieben der Nationenwertung. Den Top-Platz behauptete China (75/58/39) vor Großbritannien (43/24/28) und der Ukraine (31/23/27).

Die Straßen am Strand von Barra waren für die deutschen Radfahrer mit Gold gepflastert. Nach Abonnement-Sieger Michael Teuber und Siegdebütantin Dorothee Vieth raste am Mittwoch auch Hans-Peter Durst trotz eines abgebrochenen Sattels zu seinem ersten Paralympics-Erfolg (Die unglaubliche Gold-Geschichte lesen Sie hier). Andrea Eskau und Denise Schindler jeweils als Zweite sowie Vico Merklein als Dritter sorgten am Mittwoch aus deutscher Sicht für den bislang medaillenträchtigsten Tag bei diesen Spielen.

Knapp 20 Kilometer von der Radstrecke entfernt schrieb auch Franziska Liebhardt ihre tolle Geschichte weiter. Nur rund 20 Stunden nach dem Sieg im Kugelstoßen gewann die 34-jährige Leverkusenerin, die an einer Autoimmunerkrankung leidet, Silber im Weitsprung mit 4,42 Metern.

Leichtathleten Bensusan, Behre, Popow im Finale

Irmgard Bensusan, David Behre und Heinrich Popow haben die Hoffnung auf weitere Medaillen in der Leichtathletik genährt. Die Sprinterin erreichte als Schnellste mit dem Paralympics-Rekord von 26,70 Sekunden das Finale über 200 Meter. Popow war Drittschnellster der Vorläufe über 100 Meter.

Behre lief in 47,74 Sekunden Europarekord und ist über 400 Meter Top-Anwärter auf den Sieg. Sprinter Floors verzichtet wegen Verletzung - Hermann Sechste Johannes Floors, wie Behre Paralympics-Sieger mit der Staffel, verzichtete aus Verletzungsgründen auf einen Start. Er hatte sich beim Jubel das Knie verdreht.

Die bewegungsgestörte Frances Herrmann hat nach ihrem dritten Platz im Speerwerfen im Kugelstoßen mit 6,64 Metern den sechsten Platz belegt. Rollstuhlfahrer Alhassane Balde verpasste als Vorlauf-Fünfter das Finale über 800 Meter.

Schwimmer nicht auf dem Podest

Die Schwimmer bleiben bei einer Silbermedaille durch Denise Grahl. Über 400 Meter Freistil belegte Verena Schott aus Berlin in 5:41,47 Minuten den fünften Platz. Janina Breuer hatte in 1:28,65 Minuten den Endlauf über 100 Meter Brust verpasst. Tischtennis-Frauen ausgeschieden Für die Tischtennis-Spielerinnen Juliane Wolf und Stephanie war im Viertelfinale des Mannschafts-Wettbewerbs Endstation. Das Duo verlor gegen die Brasilianerinnen Bruna Costa Alexandre und Danielle Rauen glatt mit 0:3.


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