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Dirk Nowitzki (r) klatscht mit seinem Teamkollegen Jose Juan Barea ab.

Dirk Nowitzki (r) klatscht mit seinem Teamkollegen Jose Juan Barea ab. © Larry W. Smith

Basketball

NBA-Siege für Nationalspieler Nowitzki und Schröder

Besser hätten die Feiertage für Dirk Nowitzki und Dennis Schröder gar nicht laufen können. Für Deutschlands Basketball-Stars gab es je zwei Siege - und für Nowitzki sogar noch einen weiteren Meilenstein in seiner großartigen Karriere.

Dallas. Dirk Nowitzki war völlig begeistert. "J.J. war richtig heiß", lobte Deutschlands Basketball-Superstar seinen Mitspieler J.J. Barea.

Nachdem der Point Guard aus Puerto Rico und Nowitzki die Mavs am Tag vor Heiligabend gemeinsam zum Sieg bei den Brooklyn Nets geführt hatten, übernahm Barea am Samstag beim 118:111 gegen die Chicago Bulls allein das Kommando. 26 Punkte und vor allem sieben verwandelte Dreier standen für Barea am Ende zu Buche, Nowitzki kam auf 16 Zähler.

Zuvor hatte der 37-Jährige in der "ewigen" Scorerliste der nordamerikanischen Basketballprofiliga NBA-Legende Shaquille O'Neal (28 596) verdrängt und belegt in dem illustren Ranking nun Platz sechs. Als die Szene des Wurfes, mit dem Nowitzki O'Neal überholte, am Samstag im American Airlines Center noch einmal auf der Leinwand gezeigt wurde, erhoben sich die Zuschauer von ihren Sitzen und feierten ihren Superstar, der nun 28 625 Punkte auf seinem Konto hat.

Gegen Chicago war aber Barea der Mann des Abends. "Wenn du einen guten Rhythmus gefunden hast, versuchst du, einfach weiter zu werfen", sagte Barea nach seiner Galavorstellung. "Wir wussten, dass es ohne Deron Williams schwer wird, aber J.J. war einfach fantastisch", sagte Nowitzki. "Es sah so aus, als könnte er heute gar keinen Wurf verfehlen." Williams musste verletzt passen.

Außer auf Barea konnten sich die Mavs auch auf Chandler Parsons verlassen, der nach seiner langen Verletzungspause immer besser in Schwung kommt und mit 20 Zählern zweitbester Werfer bei den Gastgebern war. "Er wird in zwei Wochen noch besser sein. Und er war heute schon verdammt gut", sagte Dallas-Coach Rick Carlisle nach der Partie, die wegen eines schweren Tornados in der Gegend von Dallas mit rund einer halben Stunde Verspätung begonnen hatte.

Ein perfektes Weihnachtswochenende erlebte auch Dennis Schröder. Mit den Atlanta Hawks gewann der Nationalspieler am Tag vor Heiligabend zunächst mit 107:100 gegen die Detroit Pistons. Am Samstag folgte ein 117:98 gegen die New York Knicks und damit bereits der sechste Sieg in Serie. Schröder zeigte mit zehn Punkten, sechs Rebounds und vier Assists eine gute Leistung, vor allem in der Verteidigung.

"Ich hatte defensiv eine Weile einen kleinen Durchhänger. Wir haben uns dann ein paar Videos angeschaut und jetzt weiß ich, dass ich ein verteidigender Spieler bin, der reinkommt, aggressiv ist und den gegnerischen Point Guard unter Druck setzt", sagte Schröder.

Für Tibor Pleiß blieb dagegen erneut nur die Zuschauerrolle. Ohne den Center verloren die Utah Jazz gegen die Los Angeles Clippers mit 104:109.

dpa


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