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Kira Walkenhorst (l) und Laura Ludwig sind bei der WM weiter nicht aufzuhalten.

Kira Walkenhorst (l) und Laura Ludwig sind bei der WM weiter nicht aufzuhalten. © Georg Hochmuth

Beach-Volleyball

Ludwig/Walkenhorst und Laboureur/Sude im Achtelfinale

Das Wiener Fernduell geht weiter. Die beiden besten deutschen Beachduos der Frauen stehen jetzt im Achtelfinale. Ein direktes Aufeinandertreffen könnte es erst im Endspiel geben. Borger/Kozuch scheiden ebenso aus wie das einzige deutsche WM-Männerteam.

Wien. Die besten deutschen Beachvolleyball-Damen sind bei der Weltmeisterschaft in Wien weiter nicht aufzuhalten.

Mit ihren jeweils vierten Erfolgen zogen die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Walkenhorst (Hamburg) sowie die Weltranglisten-Zweiten Chantal Laboureur und Julia Sude (Friedrichshafen/Stuttgart) auf der heißen Donauinsel ins Achtelfinale ein. "Es war noch nicht ganz so perfekt", sagte Ludwig: "Es sind noch ein paar Prozente drin."

Trotz Handicaps durch Verletzungen und eine gestörte WM-Vorbereitung kamen Ludwig/Walkenhorst in ihrem ersten K.o.-Spiel bei der WM zu einem am Ende ungefährdeten 2:0 (21:19, 21:14) gegen das chinesische Duo Yue/Wang. Die Chinesinnen hatten zuvor Victoria Bieneck und Isabel Schneider aus Hamburg aus dem Wettbewerb geworfen.

Allerdings mussten die Favoriten bei wieder hochsommerlichem Wetter - auf dem ständig bewässerten Sand wurde der WM-Rekordwert von 62 Grad gemessen - zunächst harten Widerstand brechen und lagen im ersten Satz sogar mit vier Punkten zurück. Ein verbessertes Blockspiel von Walkenhorst sowie spektakuläre Abwehr- und Angriffsaktionen von Ludwig entschieden den zweiten Satz. "Phasenweise war es schon richtig gut, teilweise noch weit davon entfernt. Bei wieviel Prozent wir sind, kann ich nicht sagen", erklärte die 27 Jahre alte Walkenhorst. Nächster Gegner der Rio-Siegerinnen sind am Donnerstag die US-Amerikanerinnen Hughes/Claes.

Auch die derzeitige deutsche Nummer eins Laboureur/Sude hatte beim 2:0 (21:14, 21:12) im nationalen Duell gegen das am zentralen Verbandsstützpunkt in Hamburg trainierenden Perspektivteam Nadja Glenzke und Julia Großner wenig Mühe. "Für die beiden kann es noch weit gehen. Es wäre schön, wenn wir sagen könnten, wir sind gegen die Weltmeister ausgeschieden", sagte Glenzke zum Siegerpaar. Das schwäbische Duo muss im Achtelfinale gegen das finnische Team Lehtonen/Lahti ran. Das direkte Aufeinandertreffen von Ludwig/Walkenhorst und Laboureur/Sude könnte es laut Spielansetzungen erst im Endspiel am Samstag geben.

Für Karla Borger und Margareta Kozuch ist die WM schon beendet. Das in diesem Jahr neu gebildete Duo unterlag dem kanadischen Team Heather Bansley und Brandie Wilkerson mit 0:2 (16:21, 19:21). Auch Markus Böckermann und Lars Flüggen sind ausgeschieden. Im Playoff-Spiel der Gruppendritten unterlag das Nationalteam aus Hamburg den Italienern Alex Ranghieri und Adrian Carambula mit 1:2 (10:21, 21:18, 8:15).

dpa


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