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Trainer Markus Gisdol will unbedingt mit dem HSV gegen Mönchengladbach punkten.

Trainer Markus Gisdol will unbedingt mit dem HSV gegen Mönchengladbach punkten. © Maurizio Gambarini

Fußball

Krisen-Nordclubs gegen Champions-League-Starter

Zwischen Länderspielen und Champions League ist Bundesliga. Schon am siebten Spieltag steht für die Krisenclubs einiges auf dem Spiel. Hamburg und Bremen müssen punkten, auch Ingolstadt steht unter Druck. Beim Duell zwischen Frankfurt und Bayern bleibt der Fanblock leer.

Berlin. Schlusslicht Hamburger SV muss nach Mönchengladbach reisen, Werder Bremen empfängt beim Cheftrainer-Debüt von Alexander Nouri Bayer Leverkusen.

Die Krisenclubs aus dem Norden stehen am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen zwei Champions-League-Starter schon gehörig unter Druck und müssen unbedingt punkten.

Bundesliga-Dino HSV ist nach sechs Partien noch ohne Sieg, zudem fehlt Kapitän Johan Djourou verletzt. Bremen hatte vor der Pause beim 2:2 in Darmstadt immerhin ein kleines Erfolgserlebnis. Gegen Bayer - zuletzt 2:0-Sieger gegen Borussia Dortmund - muss am Samstag (18.30 Uhr) der zweite Saisonerfolg her. Sonst droht dem Bundesliga-16. erneut der Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz.

Schalke-Coach Markus Weinzierl kehrt nach Augsburg zurück, wo er von 2012 bis Ende Juni 2016 als Cheftrainer erfolgreich war. Doch Zeit für Sentimentalitäten bleibt am Samstag (15.30 Uhr) nicht, wichtiger ist das Sportliche: Dass nach fünf Niederlagen zum Saisonbeginn zuletzt ein furioses 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach gelang, sollte den Königsblauen in Schwaben Auftrieb geben.

Die gut gestarteten Frankfurter empfangen Meister Bayern München - und sind schon heiß auf den Spitzenreiter. "Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und auch morgen punkten", sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac am Freitag. "Wir haben zu Hause schon sieben Punkte gegen sehr gute Gegner geholt - Bayern ist die Krönung."

Doch ausgerechnet gegen den Tabellenführer bleibt der Fan-Block in der Commerzbank-Arena leer. Das DFB-Sportgericht hatte den hessischen Verein nach den Fan-Ausschreitungen im DFB-Pokalspiel beim 1. FC Magdeburg dazu verurteilt. Die Eintracht-Ultras wollen gegen diese Form der Strafe mit einem Marsch von der Innenstadt ins Stadion protestieren.

Der gut gestartete 1. FC Köln ist nach sechs Spieltagen noch ohne Niederlage. Und das 1:1 bei den Bayern vor der Länderspielpause dürfte der Mannschaft von Peter Stöger gegen den noch sieglosen Vorletzten FC Ingolstadt zusätzlichen Schwung verleihen.

dpa


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