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Trainer Dieter Hecking kennt den 1. FC Nürnberg beinahe besser als den VfL Wolfsburg.

Trainer Dieter Hecking kennt den 1. FC Nürnberg beinahe besser als den VfL Wolfsburg. © Peter Steffen

Fußball

Hecking plant Coup mit Helmes in der Startelf

Dieter Hecking kennt den 1. FC Nürnberg fast besser als seine eigene Mannschaft. Der Trainer des VfL Wolfsburg betreute die Franken 102 Mal in der Fußball-Bundesliga, nun trifft er am Ostersonntag erstmals nach drei Jahren auf seinen früheren Verein.

Wolfsburg. "Er ist ein geschätzter Kollege, dem wir viele Siege wünschen, aber nicht gegen den 1. FC Nürnberg. Groß überraschen kann er uns nicht, wir ihn aber auch nicht", sagte der neue Club-Trainer Michael Wiesinger über seinen Vorgänger.

Doch Hecking hat möglicherweise ein Ass im Ärmel, das die eklatante Heimschwäche seiner Mannschaft beheben soll. Patrick Helmes könnte nach langer Verletzungspause als zweiter Angreifer neben Ivica Olic in der Startelf stürmen. "Er ist nah genug dran. Ich traue ihm zu, von Anfang an zu spielen und der Mannschaft helfen zu können", sagte Hecking über den früheren Nationalspieler Helmes.

Die Brasilianer Diego und Naldo, die zuletzt beim enttäuschenden 1:1 gegen Düsseldorf fehlten, kehren ins Team zurück. Die Verantwortlichen erwarten drei Punkte. "Vor allem unsere Fans haben mal wieder einen Sieg verdient", sagte Manager Klaus Allofs, der Hecking in der Winterpause aus Nürnberg holte.

Die Franken reisen selbstbewusst und ohne Personalprobleme an. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Timo Gebhart und Adam Hlousek sind alle Profis fit, Torwart Raphael Schäfer steht vor seinem 300. FCN-Pflichtspiel. Wiesinger hat in der Rückrunde mit dem Club mehr Punkte geholt als Hecking mit dem VfL. Und auch die Statistik lässt die Nürnberger hoffen. Zehnmal traten sie in der Bundesliga in Wolfsburg an und erreichten dabei vier Siege und drei Unentschieden.

dpa


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