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Stephen Curry führte die Golden State Warriors zum 70. Sieg. Foto: Warren Toda

Stephen Curry führte die Golden State Warriors zum 70. Sieg. Foto: Warren Toda

Basketball

Golden State mit 70. NBA-Sieg - Schröder gewinnt mit Hawks

Die Golden State Warriors sind in der NBA weiter auf Rekordkurs. Als zweites Team in der Geschichte der Liga knackten sie die Marke von 70. Saisonsiegen. Obwohl spielfrei, hatte auch Dirk Nowitzki Grund zur Freude.

Oakland. Die Golden State Warriors haben als erst zweite Mannschaft in der Geschichte der NBA die Marke von 70 Saisonsiegen geknackt. Der Titelverteidiger gewann das Topduell gegen die San Antonio Spurs mit 112:101 und weist eine Bilanz von 70:9 auf.

Damit hat das Team um Superstar Stephen Curry weiterhin die Möglichkeit, den Rekord der legendären Chicago Bulls aus der Saison 1995/96 zu knacken. Die Bulls um Michael Jordan hatten vor 20 Jahren 72 Partien in der regulären Spielzeit gewonnen. Golden State müsste also die verbleibenden drei Begegnungen in San Antonio und zwei Mal gegen Memphis gewinnen, um die Bestmarke der Bulls zu verbessern.

"Es ist ein stolzer Moment", sagte Curry, mit 27 Punkten wieder einmal bester Werfer seines Teams. "Zwei Teams in der Geschichte haben das erreicht, was wir geschafft haben", sagte Curry, "das sollte man sich bewusst machen."

Durch den Erfolg gegen die Spurs sicherten sich die Warriors auch endgültig das Heimrecht in den möglichen Entscheidungsspielen in allen Playoff-Runden. Mit Blick auf das Titelrennen hat Coach Steve Kerr die Spurs aber weiter auf der Rechnung. "Wir haben 70 Siege gebraucht, um Rang eins zu sichern", meinte Kerr. "Das sagt alles über das Team in der anderen Kabine aus."

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks kamen den Playoffs ebenfalls einen Schritt näher, obwohl die Mavs spielfrei waren. Da die Houston Rockets einen Tag nach der knappen Niederlage in Dallas aber auch mit 115:124 gegen die Phoenix Suns verloren, ist das Erreichen der K.o.-Runde für Nowitzki und Co. nun ganz nah. Dallas (38) hat drei Niederlagen weniger auf dem Konto als die Rockets (41).

Die Atlanta Hawks und Nationalspieler Dennis Schröder tankten derweil Selbstvertrauen für die am 16. April beginnenden Playoffs. Die Hawks gewannen das Spitzenspiel der Eastern Conference gegen die Toronto Raptors mit 95:87 und liegen hinter den Raptors auf Platz drei. Schröder blieb dieses Mal ohne Korberfolg. Bester Werfer bei Atlanta war Jeff Teague mit 23 Punkten.

dpa


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