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Stephen Curry ist auch in den Playoffs gegen Houston einfach nicht zu stoppen gewesen.

Stephen Curry ist auch in den Playoffs gegen Houston einfach nicht zu stoppen gewesen. © John G. Mabanglo

Basketball

Golden State Warriors nach 40 Jahren wieder im NBA-Finale

An einen solchen Erfolg können sich nur recht alte Basketball-Freunde in den USA erinnern. Erstmals seit 40 Jahren stehen die Korbjäger der Golden State Warriors wieder in einem Finale der nordamerikanischen Profi-Liga NBA.

Oakland. 1975 triumphierte das im kalifornischen Oakland beheimatete Team zum bislang letzten Mal in der stärksten Liga der Welt. Das beste Hauptrunden-Team setzte sich mit 104:90 gegen die Houston Rockets durch und entschied die "Best-of-Seven-Serie" um den Titel in der Western Conference mit 4:1 für sich.

"Wir haben es uns verdient. Aber wir haben noch eine Aufgabe vor uns", sagte Distanzschütze Klay Thompson mit strahlendem Lächeln. "Es ist mehr als nur Erleichterung. Es ist die pure Freude", ergänzte Trainer Steve Kerr, einst Mitglied im Meisterteam der Chicago Bulls um Michael Jordan. In der Finalserie trifft Golden State - der Champion der Jahre 1947, 1956 und 1975 - auf die Cleveland Cavaliers. Das Team um Superstar LeBron James hatte die Atlanta Hawks mit dem Deutschen Dennis Schröder mit 4:0 ausgeschaltet. In den ersten zwei Partien haben die Warriors Heimrecht in der Oracle Arena.

Der Titelgewinn ist für die Kalifornier keine Utopie. "Warum nicht wir?", meinte Stephan Curry zur Frage nach dem neuen NBA-Champion. Der zum wertvollsten Spieler (MVP) der Saison gewählte Curry überzeugte mit 26 Punkten, sechs Assists und neun Rebounds. Auch Harrison Barnes (24) und Thompson (20) ragten heraus. Wenn es darauf ankam, waren auch die Spieler von der Bank zur Stelle. Festus Ezeli (12 Punkte, 9 Rebounds) und Andre Iguodala (6 Punkte, 6 Assists, 4 Steals) überzeugten.

Die Rockets aus Texas erwischten einen schlechten Tag. Das galt besonders für James Harden, der in der vierten Partie mit 45 Punkten noch das vorzeitige Aus verhindert hatte. In Spiel fünf standen 14 Zählern 13 leichte Ballverluste gegenüber. "Ich habe zu viel versucht, den Ball dabei häufig verloren. So wollten wir unsere Saison nicht beenden", meinte Harden enttäuscht.

dpa


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