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Nico Rosberg feiert seinen Sieg beim Großen Preis von Spanien.

Nico Rosberg feiert seinen Sieg beim Großen Preis von Spanien. © Alberto Estevez

Motorsport

Fünf Lehren aus dem Großen Preis von Spanien

Nico Rosbergs Spanien-Sieg hat der Formel 1 wieder ein neues Drehmoment verliehen. Wer Spannung im Titelrennen erwartet, muss nach den Eindrücken von Barcelona mehr denn je auf den deutschen Mercedes-Fahrer hoffen.

Barcelona. Fünf Lehren aus dem Grand Prix auf dem Circuit de Catalunya:

 

KEIN HAMILTON-DURCHMARSCH: Die Gefahr einer Alleinfahrt von Lewis Hamilton zum dritten Titel scheint vorerst gebannt. Nico Rosberg bestand den Härtetest und kann jetzt mit einem starken Zwischenspurt wie im Vorjahr den Briten unter Druck setzen. Das kommende Rennen in seiner Wahlheimat Monaco hat Rosberg zuletzt zweimal gewonnen.

MERCEDES WEIT VORAUS: Die Hoffnung der Konkurrenz, mit neuen Bauteilen die Silberpfeile einfangen zu können, hat sich vorerst nicht erfüllt. Im Gegenteil. Der Vorsprung von Rosberg und Hamilton schien auf der Referenzstrecke in Barcelona größer denn je. Es sieht wieder nach einem Titel-Zweikampf im Zeichen des Sterns aus.

BAUMEISTER VETTEL: Nur Ferrari-Neuzugang Sebastian Vettel kam mit der runderneuerten "Roten Göttin" zurecht. Dank neuer Teile festigte der Deutsche zumindest Platz drei der Gesamtwertung. Kollege Kimi Räikkönen ließ dagegen seinen Dienstwagen wieder auf den alten Stand zurückrüsten - und verlor den Anschluss.

HÜLKENBERGS GEDULDSPROBE: Noch weitere drei Rennen muss Nico Hülkenberg auf die verbesserte Version seines Force India warten. WM-Punkte sind bis dahin kaum realistisch. Zumindest hat der Rheinländer Abwechslung: In den kommenden Tagen trainiert er für seinen Sportwagen-Einsatz beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans.

DAUERPATIENT MCLAREN: Star-Einkauf Fernando Alonso muss ein Augenleiden kurieren, die McLaren-Ingenieure suchen weiter nach Rezepten für den Anschluss ans Mittelfeld. Mit dem neuen Motorenpartner Honda bleibt das Traditionsteam wohl bis mindestens zur Sommerpause ein Sorgenfall. 

dpa


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