Navigation:
Roger Federer steht in Stuttgart in der nächsten Runde.

Roger Federer steht in Stuttgart in der nächsten Runde. © Marijan Murat

Tennis

Federer und Jungstar Thiem mit Mühe im Viertelfinale

Bei Roger Federer stand das Weiterkommen gegen den talentierten Taylor Fritz auf der Kippe. Dominic Thiem hatte mit Sam Groth auch große Mühe. Am Ende schafften der Schweizer Super-Star und der österreichische Senkrechtstarter den Einzug ins Viertelfinale.

Stuttgart. Beim Comeback nach seiner Verletzungspause hat Tennisstar Roger Federer seinen 1071. Sieg gefeiert und ist beim Rasenturnier in Stuttgart mit dem Tschechen Ivan Lendl gleichgezogen. Nur Jimmy Conners verzeichnet mehr Matchgewinne: Der Amerikaner hat 1256 Karriere-Erfolge auf seinem Konto.

Der siebenmalige Wimbledongewinner Federer zog am Donnerstag auf dem Weissenhof erst nach hartem und langem Kampf ins Viertelfinale ein. Gegen den jungen US-Amerikaner Taylor Fritz musste er sogar über drei Sätze gehen. "Ich war am Ende der etwas Glücklichere", urteilte der 34-Jährige nach seinem Matchball nach exakt 100 Minuten.

Federers Comeback nach vier Wochen wäre beinahe missglückt. Der Schweizer Super-Star hatte gegen den aufstrebenden US-Boy große Probleme. "Es war sehr schwierig, aber das habe ich ja schon vorher gewusst", sagte der 17-malige Grand-Slam-Gewinner. "Nach so einer langen Pause muss man erst mal wieder seinen Rhythmus finden." Er hoffe, im Viertelfinale gegen Florian Mayer (Bayreuth) am Freitag besser in Form zu sein. Federer hatte die French Open wegen einer Verletzung verpasst. Sein letztes Match vor dem mit 675 645 Euro dotierten Rasenevent in Stuttgart hatte er am 12. Mai in Rom gegen Thiem verloren.

Federers Spiel musste am Mittwoch beim Stand von 4:3 für den Schweizer im ersten Satz wegen Dauerregens auf Donnerstag verschoben werden. "Endlich scheint wieder die Sonne", sagte der Sieger zum guten Wetter auf dem Weissenhof.

Dominic Thiem lieferte sich mit dem Australier Sam Groth ein absolut ausgeglichenes Match, ehe er sich jeweils im Tiebreak durchsetzen konnte. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung", sagte 22 Jahre alte Österreicher. Jan-Lennard Struff hat indes trotz großer Gegenwehr eine Überraschung gegen den beim MercedesCup an Nummer 4 gesetzten Gilles Simon verpasst. Der Weltranglisten-89. aus Warstein unterlag dem Franzosen 4:6, 6:4, 2:6.

Allerdings musste er sich gegen den favorisierten Franzosen erst nach großer Gegenwehr geschlagen geben. Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Florian Mayer (Bayreuth) haben als einzige von fünf Deutschen den Einzug ins Viertelfinale geschafft.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Anzeige