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Foto: Gerald Asamoah

Gerald Asamoah erhält den Fair Play Preis des Deutschen Sports.© dpa (Archiv)

Fairness im Sport

Fair Play Preis geht an Gerald Asamoah

Fußball-Profi Gerald Asamoah, Paralympics-Siegerin Katrin Green, die Ehrenamtlerin Heike Schmidt und der Deutsche Frisbeesport-Verband bekommen in diesem Jahr den Fair Play Preis des Deutschen Sports. Asamoah wird für seine Fairness im Spiel zwischen St. Pauli und Hannover 96 ausgezeichnet.

Frankfurt/Main. Der Fair Play Preis des Deutschen Sports geht in diesem Jahr an Fußball-Profi Gerald Asamoah, Paralympics-Siegerin Katrin Green, die Ehrenamtlerin Heike Schmidt und den Deutschen Frisbeesport-Verband. Das teilte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag mit. „Die von uns ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler sowie eine Sportart, die ganz ohne Schiedsrichter auskommt, sind ein Beleg dafür, dass das Motto „Fair geht vor“ ein Herzstück des Sports ist. Sich dafür einzusetzen, lohnt sich im Sport genauso wie im täglichen Leben“, sagte DOSB-Vizepräsidentin Gudrun Doll-Tepper laut Mitteilung.

Der frühere deutsche Nationalspieler Asamoah wurde für seine Fairness im Bundesliga-Spiel gegen Hannover 96 ausgezeichnet. In der Schlussphase des Duells wurde Asamoahs damaligem Club FC St. Pauli ein Eckstoß zuerkannt. Allerdings zu Unrecht, wie Asamoah auf Nachfrage des Schiedsrichters erklärte. Die Ecke, aus der eine Torchance für die abstiegsbedrohten Hamburger hätte herausspringen können, wurde deshalb nicht gegeben. Hannover gewann die Partie, St. Pauli stieg später ab. Dennoch sah Asamoah auch im Nachhinein keine Alternative: „Da muss man ehrlich sein“, sagte der gebürtige Ghanaer.

Der seit 1998 vom Bundesministerium des Innern (BMI) vergebene Preis wird von 2011 an gemeinsam mit dem DOSB verliehen. Zuvor hatten etwa Tischtennis-Ass Timo Boll, Rodel-Olympiasieger Georg Hackl und Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius diese Ehrung erhalten.

jhf/dpa


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